Trainer-Ära beendet: Aksel Lund Svindal nicht mehr Coach von Ski-Legende Lindsey Vonn
Trainer-Ära beendet: Svindal nicht mehr Coach von Vonn

Trainer-Ära beendet: Aksel Lund Svindal nicht mehr Coach von Ski-Legende Lindsey Vonn

Das Traum-Duo im Skisport hat sich aufgelöst. Die Zusammenarbeit zwischen der amerikanischen Ski-Legende Lindsey Vonn (41) und ihrem norwegischen Trainer Aksel Lund Svindal (43) ist offiziell beendet. Diese Entscheidung fällt nach Vonns schwerem Sturz bei den Olympischen Winterspielen, der ihre Karrierepläne nachhaltig veränderte.

„Es ist wohl vorbei“ – Svindals klare Worte

Im Interview mit der norwegischen Zeitung VG brachte Svindal die Situation auf den Punkt: „Es ist wohl vorbei. Leider braucht sie jetzt mehr Physiotherapeuten und Ärzte als Skitrainer.“ Diese Aussage markiert das Ende einer vielversprechenden Trainer-Schützling-Beziehung, die erst im vergangenen Sommer begann.

Svindal, selbst zweifacher Olympiasieger, wurde im Sommer 2025 zu Vonns persönlichem Coach berufen. Die Mission war ambitioniert und klar definiert: eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo zu gewinnen. Anfänglich schien alles perfekt zu laufen.

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Vielversprechender Start und tragisches Ende

Gleich beim ersten Abfahrtsrennen der Saison 2025/26 in St. Moritz feierte Vonn einen beeindruckenden 83. Weltcupsieg. Dieser Erfolg setzte sich im Januar mit einem weiteren Weltcup-Triumph bei der Abfahrt in Zauchensee fort. Die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele schienen optimal zu verlaufen.

Doch das Projekt nahm ein jähes und tragisches Ende, als Vonn in der Olympia-Abfahrt bereits nach nur 13 Sekunden stürzte. Dabei zog sie sich eine komplexe Schienbeinverletzung zu, die ihre unmittelbaren sportlichen Pläne durchkreuzte.

Vonns Genesungsprozess im Fokus

Svindal gab Einblicke in den aktuellen Zustand der Speed-Queen: „Ich finde, es geht ihr jetzt gut.“ Er beschrieb den typischen Genesungsverlauf nach schweren Verletzungen: „Es ist ganz normal, dass man niedergeschlagen ist, wenn man aus dem Krankenhaus entlassen wird. Dann wird es ziemlich still und alles wird einem bewusst.“

Der Norweger sprach aus eigener Erfahrung: „Das ist mir selbst schon ein paar Mal passiert. Das ist ein bisschen blöd, und ich glaube, das ging ihr auch eine Woche lang so, ohne dass ich es wusste.“ Nach einer Phase der Zurückgezogenheit scheint Vonn jedoch wieder auf dem Weg der Besserung: „Jetzt scheint sie wieder voll da zu sein – und das ist schön zu sehen.“

Svindals Zukunft als Trainer ungewiss

Die Frage nach Svindals nächsten Schritten bleibt offen. Ob er einen weiteren Trainer-Job annimmt, kann der Norweger noch nicht sagen. Interesse an seinen Diensten besteht durchaus – sowohl von norwegischen Speedfahrern als auch von internationalen Teams.

Svindal bestätigte entsprechende Anfragen: „Ja, wir hatten ein bisschen Kontakt. Auch mehrere ausländische Teams haben sich gemeldet und gefragt, ob ein Job anderswo interessant wäre.“ Doch zunächst möchte der ehemalige Spitzensportler mehr Zeit mit seiner Familie verbringen – mit seinem dreijährigen Sohn Storm und Partnerin Amalie Iuel (31).

Die Trainer-Ära zwischen zwei Skilegenden ist damit Geschichte. Während Vonn sich auf ihre medizinische Rehabilitation konzentriert, plant Svindal seine nächsten Schritte außerhalb des unmittelbaren Renngeschehens. Die Skisport-Welt bleibt gespannt auf die weiteren Entwicklungen dieser beiden Ikonen des Wintersports.

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