Mit nur 26 Jahren: Skispringer Justin Lisso beendet nach Kreuzbandrissen seine Karriere
Skispringer Lisso beendet mit 26 Jahren Karriere nach Verletzungen

Frühes Karriereende für deutschen Skispringer

Der Deutsche Skiverband muss einen weiteren talentierten Athleten in jungen Jahren verabschieden. Der erst 26-jährige Justin Lisso aus Thüringen hat seine aktive Skisprungkarriere nach schweren Verletzungen beendet. Der Sportler zog sich im November 2025 zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zu, was letztlich die Entscheidung für das Karriereaus bedeutete.

Emotionaler Abschied über Social Media

„Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber ich gehe mit einem Lächeln und mit großer Vorfreude auf das, was jetzt kommt“, schrieb Lisso auf seiner Instagram-Seite. Die Verletzungsgeschichte des Springers ist besonders tragisch: Bereits im Juni 2023 hatte er sich bei einem Trainingssturz schwer am Knie verletzt und kämpfte sich danach mühsam zurück ins Geschehen.

Erst Ende September 2025 feierte der Thüringer sein lang ersehntes Comeback, doch nur zwei Monate später erwischte es ihn erneut mit derselben schweren Verletzung. Vor seinem ersten Kreuzbandriss stand Lisso unmittelbar vor dem Durchbruch in die Weltspitze des Skispringens.

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Höhepunkte einer zu kurzen Karriere

Im März 2023 erreichte Justin Lisso seine besten Weltcup-Resultate mit einem 13. Platz in Oslo und einem 15. Rang in Lahti. Diese Leistungen ließen auf eine vielversprechende Zukunft hoffen, die nun durch die wiederkehrenden Verletzungen jäh beendet wurde. Der Deutsche Skiverband verliert damit innerhalb kurzer Zeit bereits den zweiten talentierten Springer in jungen Jahren.

Bereits 2023 hatte der frühere Junioren-Weltmeister David Siegel mit ebenfalls erst 26 Jahren nach schweren Verletzungen seine Karriere beendet. Diese Entwicklung wirft Fragen nach der Belastung und dem Verletzungsrisiko im professionellen Skispringensport auf.

Die Karriere von Justin Lisso zeigt exemplarisch, wie schnell vielversprechende sportliche Laufbahnen durch Verletzungen beendet werden können. Der Thüringer geht nun mit gemischten Gefühlen, aber positiv in die Zukunft blickend in einen neuen Lebensabschnitt.

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