Skispringen: Heiße Spur - Wechselt Horngacher jetzt zum polnischen Verband?
Skispringen: Horngacher wechselt zur polnischen Konkurrenz?

Skispringen: Heiße Spur führt Horngacher zurück nach Polen

Die berufliche Zukunft des scheidenden deutschen Bundestrainers Stefan Horngacher bleibt weiterhin ungewiss. Doch eine heiße Spur deutet nun auf eine Rückkehr zum polnischen Skisprung-Team hin, wo Horngacher bereits früher als Trainer tätig war.

Letzter Wettkampf als Bundestrainer absolviert

Zur Erinnerung: Horngacher bestritt am vergangenen Sonntag den letzten Wettkampf in seiner Funktion als Bundestrainer des Deutschen Skiverbands (DSV). Seinen Abschied vom DSV hatte er bereits frühzeitig in der laufenden Saison angekündigt. Dabei war stets klar, dass der erfahrene Trainer dem Skisprungsport auch in Zukunft verbunden bleiben möchte.

Vor seiner Tätigkeit beim deutschen Verband arbeitete Horngacher bereits erfolgreich als Trainer in Polen. Dort coachte er unter anderem den polnischen Volkshelden Kamil Stoch, der ebenfalls am Sonntag seine beeindruckende Karriere beendete. Nun scheint eine Rückkehr Horngachers zum polnischen Skiverband durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen.

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Mögliches Comeback als Sportdirektor in Polen

Das angesehene polnische Sportportal sport.pl berichtet aktuell, dass Horngacher kurz vor einem spektakulären Comeback als Sportdirektor stehe. Polens Nationaltrainer Maciej Maciusiak würde eine solche Verstärkung ausdrücklich begrüßen, wie er in einem Interview mit Interia deutlich machte.

„Es ist noch zu früh, um etwas Konkretes zu sagen“, so Maciusiak. „Jeder Spezialist, der uns helfen und dem Team beitreten möchte, ist herzlich willkommen. Je mehr kompetente Leute wir zur Verfügung haben, desto besser für unser gesamtes Team.“

Großer Umbruch im polnischen Skisprungteam

In Polen könnte Horngacher Teil eines umfassenden Umbruchs werden. Wie der polnische Nationaltrainer bereits ankündigte, möchte er das Trainer- und Spezialistenteam auf jeden Fall deutlich verstärken und professionalisieren.

Gleichzeitig stehen aber auch grundlegende Veränderungen im Bezug auf die Athleten selbst im Raum. „Es wird definitiv Änderungen in den Teams geben“, erklärte Maciusiak. „Ich würde am liebsten nur junge, hungrige Athleten einsetzen, aber noch sind nicht alle auf dem erforderlichen Weltcup-Niveau. Trotzdem wird jeder die gleiche faire Chance erhalten, im Weltcup zu springen und sich zu beweisen.“

Enttäuschende Saison für polnische Stars

Die vergangene Skisprung-Saison verlief für die traditionell erfolgsverwöhnten polnischen Top-Athleten alles andere als zufriedenstellend. Einzige positive Ausnahme bildete der erst 19-jährige Kacper Tomasiak, der bei den Olympischen Winterspielen in Italien gleich drei Medaillen gewinnen konnte und damit international auf sich aufmerksam machte.

Geduld bei offiziellen Verkündungen gefragt

Auf eine offizielle Bestätigung müssen die Skisprungfans jedoch weiterhin warten. Hier ist also noch etwas Geduld gefragt – genau wie bei der längst überfälligen Verkündung von Horngachers Nachfolger als deutscher Bundestrainer. Beide Entscheidungen werden mit Spannung erwartet und könnten die Kräfteverhältnisse im internationalen Skisprungsport nachhaltig verändern.

Die polnische Option erscheint für Horngacher besonders reizvoll, da er dort bereits über wertvolle Erfahrungen und Kontakte verfügt. Sein Know-how könnte genau zum richtigen Zeitpunkt kommen, um das polnische Team nach einer enttäuschenden Saison und dem Karriereende von Superstar Kamil Stoch neu aufzustellen und für die Zukunft zu rüsten.

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