Österreicher Andreas Mitter übernimmt als neuer Skisprung-Bundestrainer in Deutschland
Andreas Mitter wird neuer Skisprung-Bundestrainer

Österreicher Andreas Mitter übernimmt als neuer Skisprung-Bundestrainer in Deutschland

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer. Der 44-jährige Österreicher folgt auf seinen Landsmann Stefan Horngacher, der nach sieben erfolgreichen Jahren im Amt seinen Abschied verkündet hatte. Mit dieser Entscheidung setzt der DSV erneut auf österreichische Trainer-Expertise.

Wechsel im deutschen Skisprung-Team: Mitter übernimmt von Horngacher

Andreas Mitter, der seit 2023 als Assistent im deutschen A-Kader tätig war, übernimmt die verantwortungsvolle Position mit sofortiger Wirkung. „Ich freue mich sehr und möchte mein Know-how und meine Erfahrung einbringen“, erklärte der neue Bundestrainer nach seiner Ernennung. Über die genaue Vertragslaufzeit machte der Deutsche Skiverband zunächst keine konkreten Angaben, doch die Zusammenarbeit ist auf langfristige Erfolge ausgelegt.

Mitter ist bereits seit 2019 im DSV aktiv und hat in dieser Zeit maßgeblich zur Entwicklung von Talenten beigetragen. Besonders sein Einfluss auf den Aufstieg von Felix Hoffmann in die Weltspitze wird im Verband positiv hervorgehoben. Zuvor sammelte der Österreicher wertvolle internationale Erfahrung als erster ausländischer Chefcoach in Finnland von 2016 bis 2018, wo er jedoch aufgrund schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen seine Tätigkeit beendete.

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Herausforderungen und Ziele für den neuen Bundestrainer

Die wichtigste Aufgabe für Andreas Mitter wird die Verjüngung des deutschen Teams sein. Der Nachwuchs-Pool gilt aktuell als nicht üppig befüllt, sodass der neue Bundestrainer Talente systematisch fördern und in die Weltspitze führen muss. Dabei soll er möglichst eine ähnliche Aufbruchstimmung schaffen wie einst Werner Schuster ab 2008, der das deutsche Skispringen nachhaltig prägte.

Die aktuelle Situation im deutschen Skisprung stellt Mitter vor besondere Herausforderungen: Olympiasieger Philipp Raimund ist derzeit der einzige DSV-Adler von Weltklasseformat. Hinter etablierten Namen wie Andreas Wellinger und Karl Geiger liegt eine weitgehend enttäuschende Saison, die dringend einer Trendwende bedarf. Der neue Bundestrainer muss daher nicht nur junge Talente entwickeln, sondern auch die Leistung der erfahrenen Springer stabilisieren.

Historische Kontinuität: Dritter Österreicher in Folge

Mit der Ernennung von Andreas Mitter setzt der Deutsche Skiverband eine bemerkenswerte Kontinuität fort: Nach Werner Schuster (2008 bis 2019) und Stefan Horngacher (2019 bis 2026) ist Mitter bereits der dritte Österreicher in Folge auf diesem prestigeträchtigen Posten. Der bislang letzte deutsche Bundestrainer war Peter Rohwein in den Jahren 2004 bis 2008.

Interessant ist dabei, dass als Top-Kandidat für die Nachfolge lange Zeit vor allem Thomas Thurnbichler gehandelt wurde. Der erfahrene Trainer bleibt jedoch vorerst weiterhin verantwortlich für den B-Kader, während Andreas Mitter nun die Gesamtverantwortung für das deutsche Skisprung-Team übernimmt. Die Entscheidung des DSV unterstreicht das Vertrauen in Mitters Fähigkeiten, das deutsche Skispringen nach vorne zu bringen.

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