SSC Schwerin setzt sich klar gegen Aachen durch und erreicht das Halbfinale
Der SSC Palmberg Schwerin bleibt weiter auf Titelkurs in der deutschen Volleyball-Bundesliga. Im entscheidenden dritten Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die Ladies in Black Aachen setzten sich die Titelverteidigerinnen mit einem klaren 3:0 (25:18, 25:19, 25:22) durch und sicherten sich damit den Einzug in die Runde der besten vier Teams. Im Halbfinale wartet nun der Pokalsieger VfB 91 Suhl auf die Schwerinerinnen.
Überzeugender Start und souveräne Satzgewinne
Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski startete mit großer Entschlossenheit in die Begegnung und baute schnell eine deutliche 12:4-Führung auf. Nach einem kurzen Einbruch und einer Aufholjagd der Gäste aus Aachen stabilisierte sich Schwerin jedoch wieder. Beim Stand von 19:17 profitierten die Mecklenburgerinnen von einem verschlagenen Angriffsball der Ladies in Black und zogen anschließend erneut davon, um den ersten Satz klar für sich zu entscheiden.
Im zweiten Durchgang erwiesen sich die Aachenerinnen zunächst als das effektivere Team und konnten frühe Vorteile erarbeiten. Doch der SSC Schwerin fand schnell zurück in seine beste Leistung, dominierte fortan sowohl im Aufschlag als auch im Angriff und holte sich auch diesen Satz mit einem deutlichen Ergebnis.
Spannender dritter Satz mit verdientem Sieg
Die Entscheidung über den Halbfinaleinzug fiel im dritten und letzten Satz des Spiels. Hier gaben die Schwerinerinnen einen frühen 8:4-Vorsprung aus der Hand und mussten sogar einen 11:15-Rückstand hinnehmen. Doch mit charakterlicher Stärke und taktischer Disziplin drehten die Titelverteidigerinnen das Blatt erneut, arbeiteten sich zurück in die Führung und nutzten schließlich den dritten von vier Matchbällen, um den verdienten Sieg und den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen.
Cheftrainer Felix Koslowski zeigte sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert und freute sich über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben heute gezeigt, dass wir in den entscheidenden Momenten die Nerven behalten und unsere Stärken ausspielen können“, so der Trainer. Die Schwerinerinnen blicken nun mit großem Selbstvertrauen auf das kommende Halbfinal-Duell gegen den VfB 91 Suhl, der als Pokalsieger ein anspruchsvoller Gegner sein wird.



