SSC Schwerin nach Niederlage in Champions League vor dem Aus
Schwerin nach Niederlage vor dem Aus in Champions League

Schweriner Volleyballerinnen droht das Champions-League-Aus nach Niederlage gegen Ankara

Der deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin steht in den Playoffs der Champions League mit dem Rücken zur Wand. Im ersten Aufeinandertreffen unterlagen die Mecklenburgerinnen dem türkischen Topclub Zeren Spor Ankara mit 1:3 (21:25, 21:25, 25:21, 14:25) und müssen nun im Rückspiel am kommenden Dienstag deutlich gewinnen, um noch in das Viertelfinale einzuziehen.

Gleichberechtigter Kampf trotz klarer Favoritenstellung

Beide Teams waren als Gruppenzweiter in die Playoffs eingezogen, doch die Türkinnen galten als klarer Favorit. Das mit zahlreichen internationalen Topspielerinnen besetzte Team aus Ankara hatte in der Gruppenphase bereits zweimal mit 3:0 gegen den Dresdner SC gewonnen und damit seine Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dennoch zeigten die Schwerinerinnen unter Cheftrainer Felix Koslowski im heimischen Stadion lange Zeit eine bemerkenswerte Leistung.

Im ersten Satz agierten die Mecklenburgerinnen über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem hochkarätig besetzten Gegner. Erst nach einem ausgeglichenen 15:15 konnte sich Ankara entscheidend absetzen und den Satz für sich entscheiden. Auch im zweiten Durchgang zeigte Schwerin zunächst eine starke Leistung und führte sogar mit 13:9, musste aber letztlich auch diesen Satz an die überlegenen Gäste abgeben.

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Kurze Hoffnungsschimmer im dritten Satz

Dann gelang den Schwerinerinnen jedoch eine Überraschung: Im dritten Abschnitt übernahm der SSC früh die Initiative, baute eine klare Führung aus und hielt den favorisierten Gegner konsequent auf Distanz. Mit 25:21 verkürzten die Mecklenburgerinnen auf 1:2 und bewiesen damit, dass sie durchaus in der Lage sind, mit dem türkischen Topteam mitzuhalten.

Mehr als dieser eine Satzgewinn war für das Team von Trainer Felix Koslowski allerdings nicht drin. Im vierten und entscheidenden Satz hielten die Schwerinerinnen zwar bis zum 7:7 mit, mussten Ankara danach aber ziehen lassen. Der Favorit setzte sich deutlich durch und entschied das Duell schließlich mit dem ersten von insgesamt zehn möglichen Matchbällen für sich.

Alles steht auf dem Spiel im Rückspiel

Nun müssen die Schweriner Volleyballerinnen im Rückspiel am kommenden Dienstag in der Türkei eine deutliche Verbesserung zeigen. Nur mit einem klaren Sieg können sie noch in das Viertelfinale der Champions League einziehen. Die Aufgabe ist enorm, denn das Team aus Ankara hat sowohl in der Gruppenphase als auch im Hinspiel seine Klasse und Dominanz eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Trainer Felix Koslowski und seine Mannschaft stehen vor einer großen Herausforderung. Die Niederlage im Hinspiel bedeutet, dass im Rückspiel nichts weniger als eine Überraschung nötig ist, um die Saison in der Königsklasse des europäischen Volleyballs fortsetzen zu können. Die Mecklenburgerinnen müssen alle Kräfte mobilisieren, um gegen den übermächtig erscheinenden Gegner noch eine Wende zu erzwingen.

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