Alexandra Eala: Vom Tennis-Court auf das Vogue-Cover - Eine philippinische Erfolgsgeschichte
Alexandra Eala: Tennis-Star erobert Vogue-Cover

Alexandra Eala: Eine philippinische Tennis-Sensation erobert die Welt

In ihrer Heimat ist sie bereits ein gefeierter Star, und nun macht sich die junge Alexandra Eala daran, auch die internationale Tennis-Szene nachhaltig zu prägen. Die erst 20-jährige Linkshänderin von den Philippinen steht heute beim prestigeträchtigen Porsche Grand Prix in Stuttgart auf dem Court, wo sie in der ersten Runde auf die kanadische Konkurrentin Leylah Fernandez trifft. Das Match wird live auf Sky übertragen und verspricht Spannung pur.

Ein bemerkenswerter Aufstieg: Vom Nachwuchstalent zur Tour-Profession

Alexandra Eala schrieb bereits Tennis-Geschichte, als sie als erste Profi-Spielerin ihres Landes ein Halbfinale auf der WTA-Tour erreichte. Ihr echter Durchbruch gelang ihr jedoch im vergangenen Jahr in Miami, wo sie als Wildcard-Starterin gleich zwei Top-10-Spielerinnen und Grand-Slam-Siegerinnen besiegte: die Amerikanerin Madison Keys und die polnische Weltklasse-Athletin Iga Swiatek. Dieser Erfolg katapultierte sie schlagartig in den Fokus der internationalen Tennis-Community.

Seit diesem Triumph hat sich ihr Leben grundlegend verändert, insbesondere in den Philippinen, wo sie mittlerweile kaum noch unerkannt die Straße betreten kann. Doch der Ruhm kam nicht über Nacht. Bereits 2022 gewann Eala die Junioren-Konkurrenz der US Open in New York, ein Erfolg, der ihr Tür und Tor öffnete. Kurz darauf zierte sie das Cover der philippinischen Ausgabe des renommierten Modemagazins Vogue – ein Meilenstein, der weit über den Sport hinausreicht.

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Inspiration und Vorbild: Ealas Vision für die Zukunft

„Es war einfach erstaunlich, und ich bin überglücklich, dass ich es so weit geschafft habe“, schwärmt Eala von ihrem Vogue-Cover. Damit folgt sie den Spuren ihrer Mutter Rizza, die selbst eine erfolgreiche Schwimmerin war. „Meine Familie ist mein Fels. Durch sie bin ich, was ich bin“, betont die junge Athletin, die ihre Ausbildung an der berühmten Rafa-Nadal-Akademie absolvierte.

Ihre Ziele sind klar, doch sie verfolgt sie mit bedachter Schritt-für-Schritt-Strategie. „Jeder sagt – und ich tat das auch –, dass ich Grand Slams gewinnen und die Nummer eins werden will. Aber ich konzentriere mich darauf, die beste Version meiner selbst zu sein, ohne mich von zu großen Karrierezielen überwältigen zu lassen“, erklärt Eala. Trotz ihres jungen Alters von nur 20 Jahren denkt sie bereits an die nächste Generation. Sie sieht ihre Erfolge als Chance, junge Sportlerinnen und Sportler auf den Philippinen zu inspirieren und sie zu ermutigen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.

Vorbereitung in Stuttgart und eine überraschende Schwäche

In Stuttgart bereitete sich Eala intensiv auf ihren Auftritt vor, unter anderem mit einem gemeinsamen Training mit Deutschlands Tennis-Hoffnung Eva Lys. Doch trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten auf dem Court gesteht die Ausnahmeathletin eine ungewöhnliche Schwäche: „Ich kann nicht Fahrrad fahren. Und in allen anderen Sportarten außer Tennis bin ich total schlecht.“ Doch mit dem gelben Filzball umzugehen, das beherrscht sie meisterhaft – und das reicht vollkommen, um die Tennis-Welt weiterhin zu rocken.

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