Cameron McEvoy schreibt Schwimmgeschichte mit neuem Weltrekord
Der australische Schwimmstar Cameron McEvoy hat einen historischen Moment im Schwimmsport geschaffen. Bei einem internationalen Wettbewerb im chinesischen Shenzhen gelang dem 31-jährigen Olympiasieger am Freitag eine sensationelle Leistung über die 50 Meter Freistil.
Fabelzeit nach 17 Jahren unterboten
McEvoy stoppte die Uhr bei unglaublichen 20,88 Sekunden und verbesserte damit die bisherige Weltbestzeit des Brasilianers Cesar Cielo um drei Hundertstelsekunden. Cielos Rekord von 20,91 Sekunden stammte aus dem Jahr 2009 und galt seit 17 Jahren als nahezu unantastbare Fabelzeit.
Besonders bemerkenswert: Cielos Bestmarke wurde noch in der Ära der umstrittenen Hightech-Schwimmanzüge aufgestellt, die seit 2010 nicht mehr im Wettkampf zugelassen sind. McEvoy ist damit der erste Schwimmer überhaupt, der die magische 21-Sekunden-Marke ohne diese technologischen Hilfsmittel durchbrechen konnte.
Überragende Leistung mit weitem Vorsprung
Der Australier pulverisierte nicht nur den alten Weltrekord, sondern auch seine eigene persönliche Bestzeit von 21,06 Sekunden. Die Konkurrenz blieb bei diesem Wettbewerb deutlich zurück:
- Jack Alexy aus den USA erreichte 21,57 Sekunden
- McEvoys Landsmann Kyle Chalmers kam auf 22,01 Sekunden
Die Dominanz des Australiers war damit überdeutlich. Sein neuer Weltrekord markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des Sprintschwimmens in der post-Hightech-Ära.
Respekt vom Rekordhalter
Cesar Cielo, dessen Rekord nach fast zwei Jahrzehnten gefallen ist, zeigte sich sportlich großzügig. Der Brasilianer gratulierte seinem Nachfolger umgehend auf Instagram und kommentierte die Leistung mit anerkennenden Worten. Er bezeichnete McEvoys Rennen als "blitzschnell" und "unglaublich".
Dieser neue Weltrekord unterstreicht nicht nur die außergewöhnliche Form des australischen Schwimmers, sondern setzt auch neue Maßstäbe für das Sprintschwimmen der Zukunft. Die Schwimmwelt blickt nun gespannt auf die kommenden internationalen Wettkämpfe, bei denen McEvoy seine neue Bestmarke verteidigen wird.



