Weltcupfinale in Texas: Dressur-Nachwuchs erhält Chance ohne Fry und Werth
Weltcupfinale Texas: Nachwuchs statt Fry und Werth

Weltcupfinale in Texas: Dressur-Nachwuchs erhält große Bühne

Das Weltcupfinale der Spring- und Dressurreiter in Fort Worth, Texas, steht ganz im Zeichen des Nachwuchses. Sowohl die britische Titelverteidigerin Charlotte Fry als auch die deutsche Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth verzichten auf die Teilnahme an dem prestigeträchtigen Turnier, das am Mittwoch beginnt. Beide Top-Reiterinnen konzentrieren sich stattdessen bereits intensiv auf die Weltmeisterschaften in Aachen, die vom 11. bis 23. August stattfinden werden.

Deutsche Hoffnungen ruhen auf Netz und Debütant Treffinger

Für Deutschland gehen in der Dressur zwei vielversprechende Talente an den Start: Der 27-jährige Raphael Netz reitet auf Dieudonné, während der erst 22-jährige Moritz Treffinger mit Fiderdance sein Weltcupfinale-Debüt gibt. Treffinger ist damit der jüngste Teilnehmer im gesamten Starterfeld. Bundestrainerin Monica Theodorescu betonte vor der Abreise in die USA: „Moritz Treffinger ist im U25-Bereich hocherfolgreich. Bei Raphael Netz war es ebenso. Junge Talente in den Top-Sport zu begleiten, bereitet mir Freude.“

Erfahrene Springreiter-Mannschaft für Deutschland

In der Springreiter-Konkurrenz präsentiert sich das deutsche Team deutlich erfahrener unter der Leitung von Trainer Otto Becker. Zum Aufgebot gehören:

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  • Europameister Richard Vogel mit Gangster Montdesir
  • Daniel Deußer mit Otello de Guldenboom
  • Rene Dittmer mit Cody
  • Patrick Stühlmeyer mit Baloutaire PS

Der ebenfalls qualifizierte Philipp Schulze Topphoff hat hingegen auf eine Teilnahme am Weltcupfinale verzichtet.

Netz kehrt mit neuem Pferd zurück

Raphael Netz hatte bereits 2024 Erfahrung beim Weltcupfinale sammeln können, als er mit Great Escape Camelot den fünften Platz erreichte. In diesem Jahr muss der 15-jährige Wallach jedoch wegen eines Hufgeschwürs pausieren. Stattdessen vertraut Netz auf Dieudonné, mit dem er nun in Fort Worth antreten wird. Die Abwesenheit der etablierten Stars Fry und Werth bietet dem deutschen Nachwuchs eine seltene Gelegenheit, sich auf der internationalen Bühne zu präsentieren und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

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