Drama bei der UAE Tour: Milan stürzt kurz vor dem Ziel - del Toro triumphiert
Die achte Ausgabe der UAE Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten begann mit einem spektakulären Zwischenfall. Der italienische Sprint-Star Jonathan Milan vom deutschen Lidl-Team erlebte einen bitteren Auftakt, als er etwa einen Kilometer vor dem Ziel der ersten Etappe stürzte und damit als einer der Top-Favoriten den Tagessieg verpasste.
Verkürzte Etappe mit überraschendem Ausgang
Die ursprünglich geplante Strecke von 144 Kilometern zwischen Madinat Zayed Majlis und dem Liwa-Palast wurde aufgrund starker Winde auf 118 Kilometer verkürzt. Nach diesem verkürzten Rennen setzte sich überraschend der 22-jährige Mexikaner Isaac del Toro durch, der vor dem Niederländer Cees Bol und dem Italiener Antonio Tiberi triumphierte.
Der talentierte Nachwuchsfahrer aus Mexiko nutzte die Gunst der Stunde, nachdem Milan aus dem Rennen um den Sieg gefallen war. Kein deutscher Fahrer schaffte es unter die besten zehn Profis bei dieser ersten Etappe der prestigeträchtigen Rundfahrt.
Milan steigt wieder auf - Prominente Abwesenheiten
Der 25-jährige Jonathan Milan, der bereits zweimal Etappen bei der Tour de France gewonnen hat, konnte nach seinem Sturz wieder aufs Rad steigen und das Rennen beenden. Die genauen Folgen des Sturzes für seine weitere Teilnahme an der UAE Tour waren zunächst unklar.
Zu den prominenten Abwesenheiten bei dieser Ausgabe der UAE Tour zählt der deutsche Senkrechtstarter Florian Lipowitz vom Red-Bull-Team. Dafür ist sein neuer belgischer Team-Kollege Remco Evenepoel am Start, der die Rundfahrt im Jahr 2023 für sich entschieden hatte.
Veränderte Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr
Im vergangenen Jahr hatte der slowenische Rad-Superstar Tadej Pogacar die siebte Ausgabe der UAE Tour gewonnen und damit seinen ersten Saisonerfolg gefeiert. In diesem Jahr startet der Slowene jedoch nicht in den Emiraten, sondern beginnt seine Saison erst im März beim italienischen Eintagesrennen Strade Bianche.
Die UAE Tour etabliert sich zunehmend als wichtiger Saisonauftakt für die internationale Radsport-Elite, auch wenn in diesem Jahr einige Top-Stars fehlen. Die erste Etappe hat bereits gezeigt, dass Überraschungen in diesem anspruchsvollen Wüstenrennen jederzeit möglich sind.



