Gemeinsamer Start in die Radsportsaison: Zehdenicker Verein zeigt Stärke
Mit einer beeindruckenden Gemeinschaftsfahrt ist die Zehdenicker Radsportunion e.V. erfolgreich in die neue Radsportsaison gestartet. Trotz durchwachsener Witterungsbedingungen folgten rund 30 begeisterte Teilnehmer der Einladung zur ersten offiziellen Saisonfahrt. Initiator Marek Fink (47) teilte dem Nordkurier mit, dass der Treffpunkt am Prerauer Stich in Zehdenick lag, von wo aus die Gruppe pünktlich um 11 Uhr in Richtung Templin und weiter nach Lychen aufbrach.
Gemeinschaft und Rücksichtnahme als Leitprinzipien
Bereits auf den ersten Kilometern wurde deutlich, was den jungen Verein besonders auszeichnet: Gemeinschaft und Rücksichtnahme stehen klar im Vordergrund. Die erste Etappe über rund 40 Kilometer wurde bewusst so gestaltet, dass alle Teilnehmer das Tempo gut mithalten konnten und niemand den Anschluss verlor. In Lychen legte die Gruppe eine gemeinsame Pause ein, bei der sich bei Kaffee Gelegenheit zum Austausch und kurzen Durchatmen bot.
Aufgrund der wechselhaften Wetterbedingungen entschied sich die Gruppe im weiteren Verlauf für die kürzere Streckenvariante. Statt einer Aufteilung blieb das Feld zusammen und absolvierte eine gemeinsame Runde zurück in Richtung Zehdenick. Diese Entscheidung zahlte sich aus, wie der sportliche Familienvater berichtete: „Die Ausfahrt konnte geschlossen und sicher durchgeführt werden – ohne Ausfälle oder Unfälle.“
Regionales Interesse und sportlicher Abschluss
Besonders erfreulich für den jungen Verein war das große Interesse über Zehdenick hinaus. Radsportler aus Templin, Fürstenberg, Oranienburg, Mirow und Wandlitz nutzten die Gelegenheit, sich der Ausfahrt anzuschließen und den Verein kennenzulernen. Insgesamt bot die Veranstaltung eine gelungene Möglichkeit:
- Den Sport gemeinsam auszuüben
- Sich auf Vereinsebene auszutauschen
- Neue Netzwerke aufzubauen
- Bestehende Kontakte weiter zu festigen
Auf den letzten Kilometern wurde es noch einmal sportlich, als eine kleine Gruppe von fünf bis sieben Fahrern zu einem inoffiziellen Schlussspurt ansetzte. Wer diesen letztlich für sich entscheiden konnte, bleibt bewusst im Verborgenen – denn der Sprint wurde von allen Beteiligten mit einem Augenzwinkern betrachtet.
Gemütlicher Ausklang und Zukunftspläne
Gegen 16 Uhr erreichten die Teilnehmer wieder ihren Ausgangspunkt. Im Anschluss ließen alle den Tag gemeinsam im „Restaurant Achiels“ ausklingen. In entspannter Atmosphäre wurden die Erlebnisse der Ausfahrt geteilt, Eindrücke besprochen und neue Kontakte geknüpft. Die Verantwortlichen zeigen sich offen, solche Formate künftig regelmäßig anzubieten.
Die Saisonauftaktfahrt hat eindrucksvoll demonstriert, wofür die Radsportunion steht: Organisierter Radsport, sportlicher Anspruch und eine starke Gemeinschaft. Zum Abschluss wünschen die Mitglieder allen Radsportlern eine unfallfreie und sportlich erfolgreiche Saison und betonen ihr Motto: „Radsport, Gemeinschaft, Heimat.“



