Rad-Dominator Tadej Pogacar hat nach seinem Sieg auf der ersten Etappe der Tour de Romandie eine deutliche Spitze gegen seinen deutschen Rivalen Florian Lipowitz gesetzt. Der Slowene kritisierte die fehlende Führungsarbeit des Deutschen in der Ausreißergruppe.
Knapper Sieg für Pogacar
Am Mittwoch verpasste der gebürtige Laichinger Florian Lipowitz nur knapp den Etappensieg. Im Zielsprint musste er sich dem überlegenen Tadej Pogacar geschlagen geben. Die beiden waren gemeinsam mit Lenny Martinez aus Spanien und Jörgen Nordhagen aus Norwegen in einer vierköpfigen Spitzengruppe unterwegs.
Pogacar lobt junge Fahrer
Während sich die jungen Konkurrenten Martinez und Nordhagen aktiv an der Führungsarbeit beteiligten, hielt sich Lipowitz im Hintergrund und sparte Kräfte. Das missfiel dem viermaligen Tour-de-France-Gewinner aus Slowenien. „Ich war froh, mit zwei jungen, eifrigen Fahrern unterwegs zu sein, die sich mit mir die Führungsarbeit geteilt haben. Sie haben einen super Job gemacht und waren sehr stark“, sagte Pogacar nach dem Rennen. Lipowitz erwähnte er dabei mit keinem Wort.
Deutliche Kritik an Lipowitz
Stattdessen kritisierte der amtierende Tour-Gewinner seinen Podiumsnachbarn aus dem Jahr 2025 deutlich: „Wir haben es geschafft, die Verfolgergruppe auf Distanz zu halten, auch wenn es nicht einfach war. Zu dritt ist es immer schwierig, besonders wenn ein vierter Fahrer nicht mitarbeitet.“ Damit spielte Pogacar offenbar auf Lipowitz' Taktik an, Kräfte für den Sprint zu schonen.
Nächste Etappe und Tour-Vorschau
Bereits am Donnerstag könnten die beiden Rad-Stars erneut aufeinandertreffen, wenn die zweite Etappe der Rundfahrt in der Westschweiz von Rue nach Vucherens führt. Das Saisonhighlight der Rad-Profis, die 113. Tour de France, beginnt am 4. Juli in Barcelona. Dort werden Pogacar und Lipowitz voraussichtlich mehrfach um den Sieg kämpfen.



