Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz bleibt Dritter, Seixas baut Vorsprung weiter aus
Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz Dritter, Seixas stärker

Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz attackiert, doch Seixas bleibt unbezwingbar

Florian Lipowitz hat bei der Baskenland-Rundfahrt erneut seine Angriffslust unter Beweis gestellt, doch der überlegene Gesamtführende Paul Seixas ließ sich nicht beeindrucken. Der deutsche Radprofi bleibt zwar weiterhin Gesamtdritter, musste jedoch in der vierten Etappe weitere wertvolle Sekunden an das französische Ausnahmetalent abgeben.

Anspruchsvolle Etappe mit sieben Bergprüfungen

Die vierte Etappe der traditionsreichen Rundfahrt führte über 167,2 Kilometer durch das bergige Baskenland und stellte die Fahrer mit sieben anspruchsvollen Bergwertungen auf eine harte Probe. Den Tagessieg sicherte sich der Spanier Alex Aranburu, der sich einer großen Ausreißergruppe anschließen konnte und sich im Finale durchsetzte.

Lipowitz, der im vergangenen Jahr bei der Tour de France den dritten Platz belegt hatte, testete den jungen Franzosen am vorletzten Anstieg mit mehreren Attacken. Doch Seixas zeigte sich unbeeindruckt und konterte die Angriffe souverän. Im Gegenteil: Der 19-Jährige konnte sich später sogar von seinen direkten Konkurrenten absetzen und baute seinen Vorsprung weiter aus.

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Zeitabstände in der Gesamtwertung wachsen

In der Gesamtwertung hat sich der Rückstand von Florian Lipowitz auf Paul Seixas nun auf 2:28 Minuten vergrößert. Auf dem zweiten Rang liegt sein Teamkollege bei Red Bull, Primoz Roglic, der 2:19 Minuten hinter dem Franzosen zurückliegt. Die beiden verbleibenden Etappen bis zum Finale in Bergara versprechen weiter spannende Duelle im bergigen Gelände.

Paul Seixas hat sich bei dieser Rundfahrt als dominierende Kraft präsentiert. Nach seinen überlegenen Siegen bei den ersten beiden Etappen steht der junge Franzose nun kurz vor seinem ersten Rundfahrtsieg auf der WorldTour. Sein Auftreten erinnert an die großen Champions der Vergangenheit und nährt die Hoffnungen der französischen Radsportfans.

Französische Hoffnung nach Jahrzehnten des Wartens

Seixas gilt als großer Hoffnungsträger für den französischen Radsport. Nachdem Bernard Hinault 1985 den letzten französischen Gesamtsieg bei der Tour de France errungen hat, wartet das Land seit über 40 Jahren auf einen neuen einheimischen Sieger. Der junge Fahrer hat bereits im vergangenen Herbst bei der Europameisterschaft mit dem dritten Platz hinter Superstar Tadej Pogacar und Remco Evenepoel auf sich aufmerksam gemacht.

Seine Leistungen bei der Baskenland-Rundfahrt unterstreichen das enorme Potenzial des 19-Jährigen. Mit seiner kraftvollen Fahrweise und taktischen Reife zeigt Seixas Qualitäten, die ihn zu einem ernsthaften Anwärter für die großen Rundfahrten der Zukunft machen könnten.

Für Florian Lipowitz bleibt die Aufgabe, in den letzten beiden Etappen den dritten Gesamtrang zu verteidigen und vielleicht sogar noch Positionen gutzumachen. Die bergige Streckenführung bietet dem deutschen Bergspezialisten weiterhin Gelegenheiten, seine Stärken auszuspielen und das Podium anzugreifen.

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