Skispringen: Philipp Raimund glänzt im Olympia-Training und setzt Favoritenzeichen
Der deutsche Skispringer Philipp Raimund hat im letzten Training vor der Olympia-Entscheidung von der Normalschanze in Predazzo eindrucksvoll Medaillenhoffnungen geweckt. Der 25-Jährige aus Oberstdorf dominierte am Sonntagabend die Vorbereitung und geht damit als einer der absoluten Topfavoriten in den Wettkampf am Montag.
Überzeugende Leistung in allen drei Durchgängen
Raimund gewann souverän die ersten beiden Trainingsdurchgänge und wurde im dritten Durchgang Zweiter hinter dem norwegischen Weltmeister Marius Lindvik. Seine Weiten von 100,0 Metern, 104,5 Metern und der Tagesbestweite von 106,0 Metern unterstreichen seine ausgezeichnete Form. Besonders bemerkenswert: Dreimal ließ er den slowenischen Überflieger Domen Prevc hinter sich, der als einer der größten Konkurrenten gilt.
Prevc kommt nicht in Schwung – Deutsche Teamleistung überzeugt
Weltmeister Domen Prevc, der das erste Training am Donnerstag noch ausgelassen hatte, fand nicht zu seiner gewohnten Stärke. Der Slowene kam nicht über die Ränge vier, zehn und 21 hinaus und hatte sichtlich mit der Anpassung an die Bedingungen zu kämpfen. Auf deutscher Seite überzeugte neben Raimund auch Felix Hoffmann als zweitbester DSV-Adler mit einem vierten und zwei achten Plätzen.
Ebenfalls solide Leistungen zeigten der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger mit Platzierungen auf Rang 12, 15 und 14 sowie Pius Paschke mit den Positionen 15, 16 und 23. Das deutsche Team präsentiert sich damit geschlossen und gut vorbereitet für den olympischen Wettkampf.
Ausblick auf den Olympia-Wettkampf
Mit seiner dominanten Trainingsleistung hat sich Philipp Raimund klar als Medaillenkandidat positioniert. Der Wettkampf am Montag ab 19.00 Uhr verspricht spannende Sprünge und ein enges Rennen um die olympischen Edelmetalle. Die deutsche Mannschaft geht mit viel Selbstvertrauen und guter Form in den Entscheidungswettkampf.



