Umfrage zeigt klare Tendenz für Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen
Kurz vor dem Abschluss der Bürgerentscheide in der Rhein-Ruhr-Region deutet eine aktuelle Meinungsumfrage auf eine deutliche Mehrheit für eine Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen hin. Laut dem aktuellen NRW-Check des Forsa-Meinungsforschungsinstituts, der im Auftrag von 39 nordrhein-westfälischen Tageszeitungen durchgeführt wurde, befürworten 54 Prozent der Menschen in den 17 beteiligten Bewerberstädten eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
Detailierte Umfrageergebnisse zeigen deutliche Zustimmung
Die repräsentative Umfrage, für die vom 7. bis 14. April insgesamt 1.531 Personen über 16 Jahre befragt wurden, ergab folgende Ergebnisse:
- 54 Prozent der Bewohner in den 17 Bewerberstädten sprechen sich für eine gemeinsame Olympia-Bewerbung aus
- 38 Prozent lehnen eine solche Bewerbung ab
- 8 Prozent machten keine Angabe zu ihrer Position
Bürgerentscheide in 17 Städten laufen noch bis Sonntag
In den 17 beteiligten Städten können noch bis Sonntag mehr als vier Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger über eine Beteiligung ihrer jeweiligen Kommune an der NRW-Bewerbung KölnRheinRuhr abstimmen. Zu den Bewerberstädten gehören:
- Aachen
- Bochum
- Dortmund
- Duisburg
- Düsseldorf
- Essen
- Gelsenkirchen
- Herten
- Köln
- Krefeld
- Leverkusen
- Mönchengladbach
- Monheim am Rhein
- Oberhausen
- Pulheim
- Recklinghausen
- Wuppertal
Olympia-Bewerbung ist mehrstufiger Prozess
Es ist wichtig zu betonen, dass eine Zustimmung zur Bewerbung in NRW noch keine endgültige Entscheidung für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele darstellt. Parallel zu Nordrhein-Westfalen bewerben sich auch andere deutsche Städte um die prestigeträchtige Ausrichtung:
- München hat bereits ein positives Votum erhalten
- In Hamburg steht die Abstimmung am 31. Mai an
- In Berlin entscheidet ausschließlich das Abgeordnetenhaus über eine mögliche Bewerbung
Die laufenden Bürgerentscheide in Nordrhein-Westfalen stellen somit einen wichtigen Schritt im mehrstufigen Bewerbungsprozess dar und geben Aufschluss über die Akzeptanz in der Bevölkerung des bevölkerungsreichsten Bundeslandes.



