Teterower Speedway-Asse erleben schwarzen Tag in der Liga Nord
Teterower Speedway-Asse: Schwarzer Tag in Liga Nord

Beim Auftaktrennen der 2. Speedway-Bundesliga im niedersächsischen Cloppenburg sind die gastgebenden Fighters ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Den erwarteten Zweikampf mit dem Vorjahresdritten MSC Olching entschied der Titelverteidiger letztlich knapp mit drei Punkten Vorsprung für sich.

Spannende Rennen in Cloppenburg und Güstrow

Im Kampf um Platz drei in der Tageswertung ließen die Teterower Hechte den Liga-Neuling Herxheim Driphters hinter sich. Für die Bergringstädter punkteten Danny Knakowski (3), Mika Frehse (7), Marlon Hegener (4) sowie Junior Bruno Preibisch (5).

„Den Matchpunkt nehmen wir gerne mit, zumal die Spezifik der Cloppenburger Bahn keine Fehler verzeiht und viel Erfahrung verlangt“, sagte Teterows Team-Manager Stephan Lönnies nach dem Auftakt seiner Jungs in Deutschlands zweithöchster Speedway-Liga.

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Güstrower Torros feiern Saisonauftakt nach Maß

Einen Saisonauftakt nach Maß feierten derweil die Güstrower Torros bei ihrem Heimrennen in der Liga Nord. Im ersten Durchgang legten die Barlachstädter mit zwei Laufsiegen durch Teamkapitän Erik Pudel und Patrick Hyjek die Grundlage für den souveränen Tagessieg. Die Torros holten 40 Punkte nach 20 Läufen.

Dabei sahen die 600 Zuschauer durchweg ausgeglichene und spannende Rennen. Fleißigste Punktesammler beim Gastgeber waren neben Patrick Hyjek (11) der wieder genesene Carlos Gennerich (11) sowie Hannah Grunwald (8).

Team-Manager Ralf Peters konnte sich sogar erlauben, seine zwei nominierten Reservefahrer zum Einsatz zu bringen. „Die Geschlossenheit des Teams und die Bereitschaft, auch der zweiten Reihe eine Chance zu geben, sprechen für den guten Geist der Mannschaft. So können wir durchaus ein ernstes Wörtchen mitreden, wenn es um den Gesamtsieg in dieser Liga geht“, sagte er.

Strittige Entscheidungen und ein schwarzer Tag für Teterow

Den spannenden Kampf um Platz zwei entschieden erst im Finaldurchgang die Frision Lions aus Moorwinkelsdamm (34) vor dem Emsland-Speedway-Team aus Dohren (29).

Einen schwarzen Tag erwischten die Teterower Hechte. Durch den kurzfristigen, technisch bedingten Ausfall von Marlon Hegener rutschte Paul Weisheit auf die U22-Position. Dem 16-jährigen Reservefahrer fehlte aber trotz guter Starts sichtlich die Rennpraxis. Zudem haderte Team-Manager Stephan Lönnies mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen.

So wurde Junior Bruno Preibisch gleich zweimal wegen angeblicher Startverzögerung zurück ins Fahrerlager geschickt. Auch die Disqualifikation des in Führung liegenden Danny Knakowski als angeblichen Abbruchverursacher beim Sturz von Patrick Hyjek im Lauf acht war umstritten. „Auch das gehört zu den wichtigen Erfahrungen, die meine jungen Fahrer machen müssen“, sagte Lönnies.

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