Speedway-Meisterschaft: Titelverteidiger Norick Blödorn startet mit klarem Sieg in Herxheim
Speedway: Blödorn siegt beim Saisonstart in Herxheim

Speedway-Saisonauftakt: Titelverteidiger Norick Blödorn dominiert in Herxheim

Mit einem überzeugenden Auftakt ist die deutsche Speedway-Saison im rheinland-pfälzischen Herxheim gestartet. Titelverteidiger Norick Blödorn aus Flintbek gewann den ersten Lauf um die deutsche Einzelmeisterschaft mit einem perfekten Ergebnis von 15 Punkten und setzte damit ein klares Signal für seine Mission Titelverteidigung.

Blödorn startet mit optimalem Erfolg

„Ich komme als Meister nicht her, um Fünfter zu werden, sondern meine Mission Titelverteidigung erfolgreich zu starten“, kommentierte Blödorn seinen souveränen Sieg. In seinen fünf Läufen gab es keinen Moment, in dem an seinem Triumph gezweifelt werden konnte. Dem erfahrenen Fahrer war anzumerken, dass er bereits einige Wettkämpfe, insbesondere in Tests für seinen polnischen Arbeitgeber Apator Torun, absolviert hatte.

Spannendes Duell um die Podestplätze

Zwei Fahrer blieben dem Titelverteidiger jedoch dicht auf den Fersen. Kevin Wölbert aus Heidhof musste zwar in seinem ersten Lauf als Dritter hinter Blödorn und U21-Juniorenmeister Janek Konzack Punkte einbüßen, feierte danach aber ausschließlich Siege – darunter einen wichtigen Erfolg gegen Erik Riss im Lauf 13.

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Der Bad Wurzacher Erik Riss sammelte ebenfalls 13 Punkte, unterlag jedoch wie Wölbert dem siegreichen Blödorn. Dies führte zu einem Stechen um Platz zwei, das Wölbert nach hartem Kampf um Millimeter für sich entschied. „Alles gut. Natürlich hätte ich gern gewonnen. Aber ich habe ein, zwei Sachen im Setup verhauen“, analysierte der deutsche Meister von 2023.

Riss kämpft sich zurück nach Zwangspause

Für Erik Riss war der dritte Platz dennoch ein Erfolg. Der deutsche Meister von 2024 bestritt nach einer schweren Augenkrankheit und achtmonatiger Zwangspause sein erstes Rennen. „Und dann bekam ich Donnerstag noch eine Erkältung. Da war ich drauf und dran, nicht zu starten“, berichtete ein sichtlich abgekämpfter Riss. Seine Entscheidung, dennoch anzutreten, zahlte sich aus.

Auf dem Podest standen damit die deutschen Meister der vergangenen drei Jahre – eine Demonstration von Klasse, die zeigt, dass an diesen Fahrern kein Weg vorbeiführt für jeden, der selbst Meister werden möchte.

Skupien und Nachwuchstalente im Fokus

Lars Skupien aus Stralsund kam mit elf Punkten und dem vierten Platz den Top-Drei recht nahe. Der Fahrer feierte vier Siege, vergab jedoch nach einem Sturz wertvolle Punkte.

Besonders bemerkenswert war der Auftritt des 15-jährigen Tyler Haupt aus Güstrow, des mit Abstand jüngsten Teilnehmers im Feld. Wegen seines Talents in die Serie der Großen aufgenommen, hielt er mit sieben Punkten und Platz neun gut mit. Die Material-Hexe verwehrte ihm jedoch drei Punkte, als in seinem letzten Lauf bei führender Position die Kette riss.

Ähnliches Pech traf Janek Konzack aus Wolfslake. Der Fahrer verlor sicher geglaubte Punkte durch Motorschaden und musste später mit dampfender Maschine sogar mit null Punkten abschließen, was ihn mit sechs Punkten auf Rang zehn brachte.

Nachwuchs zeigt Potenzial

Die anderen deutschen Nachwuchstalente im Juniorenalter müssen weiter lernen. Nur in direkten Duellen untereinander gelangen Siege für Ben Iken (Fünfter mit 8 Punkten), Mario Häusl (Sechster mit 8 Punkten) und Hannah Grunwald (Achte mit 7 Punkten).

Ausblick auf nächsten Lauf

Die nächste Gelegenheit zum Gegenhalten bietet sich am 27. Juni in Brokstedt beim zweiten Meisterschaftslauf. Dort könnte mit Kai Huckenbeck ein weiterer Titelfavorit auftauchen, der in Herxheim fehlte. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot startete stattdessen in Bydgoszcz auf der Bahn seines polnischen Vereins beim Kriterium der Asse und wurde mit fünf Punkten 14.

Huckenbeck hat trotzdem noch alle Chancen auf den deutschen Meistertitel, da von den fünf Rennen nur drei gewertet werden. Die Speedway-Saison verspricht also weiterhin spannende Duelle und harte Kämpfe um die begehrte Meisterschaft.

Ergebnisse Lauf 1 deutsche Einzelmeisterschaft:

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  1. Norick Blödorn (15 Punkte plus Siegpunkt)
  2. Kevin Wölbert (13 Punkte nach Stechen)
  3. Erik Riss (13 Punkte)
  4. Lars Skupien (11 Punkte)
  5. Ben Iken (8 Punkte)
  6. Mario Häusl (8 Punkte)
  7. Grobauer (7 Punkte)
  8. Hannah Grunwald (7 Punkte)
  9. Tyler Haupt (7 Punkte)
  10. Janek Konzack (6 Punkte)
  11. Liebmann (5 Punkte)
  12. Hyjek (5 Punkte)
  13. Wynant (5 Punkte)
  14. Widera (5 Punkte)
  15. Geyer (4 Punkte)
  16. Hegener (1 Punkt)