Macarena-Hype um Ferrari: Heckflügel löst in China Internet-Trend aus
Shanghai, 13.03.2026 – Der legendäre Song „Macarena“ der Band „Los del Rio“ erlebt in China ein unerwartetes Comeback. Auslöser ist der neue Heckflügel des Formel-1-Teams von Ferrari, der beim Training vor dem Großen Preis in Shanghai zum Einsatz kam. Die Bewegung des verstellbaren Elements erinnert viele Beobachter an die charakteristischen Tanz-Moves des Hits aus dem Jahr 1993.
Vom Rennwagen zum Internet-Phänomen
Der Heckflügel, der erstmals bei den Tests in Bahrain präsentiert wurde, klappt sein verstellbares Element um 180 Grad in eine kopfüber gedrehte Position. Diese dynamische Bewegung hat in den sozialen Medien einen viralen Trend ausgelöst. Journalisten in Shanghai versuchen sich vor den Kameras am Macarena-Tanz, während in der Ferrari-Box die Musik von „Los del Rio“ aus den Lautsprechern dröhnt.
Sky-Experte Ralf Schumacher zeigte sich begeistert: „Das Beste daran ist, dass der Flügel in der Mitte komplett frei wird. Wirklich eine geniale Idee. Da haben einige geschaut und sich gewundert, dass Ferrari diese Idee hatte.“
Hamilton dankt dem Team für frühes Update
Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton äußerte seine Anerkennung für die harte Arbeit des Teams: „Ich bin dem Team wirklich dankbar, denn eigentlich war das Update erst für später geplant. Aber die Leute haben extrem hart gearbeitet, um es zu entwickeln und hierherzubringen. Es ist großartig zu sehen, dass das Team kämpft und im Werk Überstunden schiebt, um Upgrades zu bringen – denn genau darum geht es in diesem Geschäft.“
Trotz der Begeisterung brachte der neue Heckflügel im Freitagstraining keine spürbaren Vorteile. Hamilton landete auf Platz sechs, sein Teamkollege Charles Leclerc wurde Fünfter.
Weitere Highlights vom Training in Shanghai
- Die Mercedes-Dominanz aus Melbourne setzte sich fort. Trainingsschnellster war George Russell vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli, gefolgt von Weltmeister Lando Norris im McLaren.
- Rookie Arvid Lindblatt musste seinen Racing Bull nach nur sechs Runden aufgrund technischer Probleme abstellen.
- Carlos Sainz hatte Probleme mit seinem Williams, der keine Daten lieferte. Nach einem Neustart konnte er das Training fortsetzen.
- Franco Colapinto würgte seinen Alpine in der Boxengasse ab, was zu einer gefährlichen Situation für die Mechaniker anderer Teams führte. Die Alpine-Mechaniker rannten ihm hinterher, was an ein Spiel von „Hase und Igel“ erinnerte.
- Nico Hülkenberg, der einzige deutsche Fahrer in der Formel 1, landete im Audi auf Platz neun.
Der Macarena-Hype zeigt, wie technische Innovationen im Motorsport nicht nur die Leistung, sondern auch die Popkultur beeinflussen können. Während der neue Heckflügel noch auf seinen ersten Renneinsatz wartet, hat er bereits die Herzen der Fans in China erobert.



