Speedway-Star Fredrik Lindgren setzt schwedische Osterpokal-Dominanz in Güstrow fort
Lindgren setzt schwedische Speedway-Dominanz in Güstrow fort

Schwedischer Speedway-Star triumphiert beim Güstrower Osterpokal

Der Güstrower Speedway-Osterpokal verbleibt erneut in schwedischer Hand. Vor 4500 begeisterten Zuschauern setzte sich der schwedische Grand-Prix-Pilot Fredrik Lindgren beim 29. Internationalen Osterpokal durch und setzte damit die skandinavische Dominanz bei diesem traditionsreichen Event fort. Bester deutscher Fahrer wurde Norick Blödorn, der sich einen Podestplatz sicherte.

Lindgren dominiert nach frühem Rückschlag

Fredrik Lindgren sammelte insgesamt 14 Punkte und verwies damit den Franzosen David Bellego sowie den deutschen Meister Norick Blödorn, die jeweils zwölf Punkte erreichten, auf die Plätze zwei und drei. Der 40-jährige Schwede musste lediglich in seinem ersten Lauf einen Punktverlust hinnehmen, als der Brite Adam Ellis schneller war. Dieser stürzte später ohne Fremdeinwirkung schwer und wurde ins Krankenhaus gebracht, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr.

Nach diesem frühen Rückschlag fand Lindgren jedoch seine optimale Renntaktik und führte von jeder Startposition aus sofort das Feld an, ohne diese Position jemals wieder abzugeben. Der Gastgeber MC Güstrow hatte den weltklasseerfahrenen Fahrer erst kurzfristig verpflichten können und bereicherte damit das stark besetzte Feld mit 16 Fahrern aus sieben Nationen erheblich.

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Schwedische Erfolgsserie setzt sich fort

„Ich bin sehr froh, dass ich hier gestartet bin. Güstrow hat eine sehr coole Bahn. Sie ist im Unterschied zu normalen Bahnen sehr rund und man muss erst einmal seine Spur finden. Aber mir ist das mit dem Sieg gut gelungen“, kommentierte der siegreiche Schwede nach dem Rennen.

Mit diesem Triumph setzte Lindgren die schwedische Vorherrschaft beim Güstrower Osterpokal konsequent fort – es handelte sich bereits um den zehnten Sieg für skandinavische Fahrer seit dem Jahr 1992. Gleichzeitig beendete er damit die Erfolgsserie von Timo Lahti. Der Finne, der seit zwei Jahren mit schwedischer Lizenz fährt, verpasste mit einem vierten Platz und elf Punkten nicht nur seinen sechsten Osterpokal, sondern auch einen möglichen Hattrick nach seinen Siegen in den Jahren 2024 und 2025.

Deutsche Fahrer mit gemischten Ergebnissen

Norick Blödorn zeigte sich als bester deutscher Teilnehmer zufrieden: „Das Ergebnis war super. Ich habe mich aber schwer getan, sonst wäre mehr möglich gewesen“, erklärte der Flintbeker, der mit dem erreichten Podestplatz sein erklärtes Ziel erreichte. Erik Riss, deutscher Meister des Jahres 2024, landete mit zehn Punkten auf dem sechsten Rang, direkt hinter dem tschechischen Publikumsliebling Adam Bubba Bednar, der ebenfalls zehn Punkte erzielte.

Unter den lokalen Güstrower Fahrern ragte besonders der erst 15-jährige Tyler Haupt hervor, der mit acht Punkten den achten Platz belegte und dabei sogar einen Lauf-Sieg gegen seinen Bundesliga-Kollegen, den Dänen Mikkel Andersen, sowie den Schweden Jakob Thorssell errang. Bundesliga-Kapitän Valentin Grobauer wurde mit sieben Punkten Neunter, während Hannah Grunwald und Carlos Gennerich mit drei bzw. zwei Punkten im starken Starterfeld respektable Leistungen zeigten.

Nachwuchstalent gewinnt Rookies-Cup

Den sogenannten „Kleinen Osterpokal“, offiziell Rookies-Cup, sicherte sich der Güstrower Nachwuchsfahrer Magnus Rau mit neun Punkten vor seinem Klubkameraden Joel Schuck (7 Punkte) und dem Dänen Niklas Bager (6 Punkte). Dieser Erfolg unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des MC Güstrow und lässt auf weitere talentierte Fahrer aus der Region hoffen.

Insgesamt präsentierte sich der 29. Internationale Osterpokal in Güstrow als hochkarätiges Speedway-Event mit internationaler Beteiligung, das sowohl etablierte Weltklassefahrer als auch aufstrebende Talente zusammenbrachte und den Zuschauern spannende Rennen auf der charakteristischen, runden Bahn bot.

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