Leclerc bleibt bescheiden: Mercedes dominiert weiterhin die Formel 1
Ferrari hat zu Beginn der aktuellen Formel-1-Saison durchaus überzeugt, doch Pilot Charles Leclerc bleibt realistisch. Vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka sieht der Monegasse die Silberpfeile von Mercedes weiterhin deutlich vorne. „Ich glaube nicht, dass es so knapp ist, wie die Leute vielleicht denken“, sagte Leclerc am Donnerstag. „Es ist immer noch ein erheblicher Vorteil.“
Gute Leistungen reichen nicht für den Sieg
Leclerc hatte beim Saisonauftakt in Australien hinter den Mercedes-Fahrern den dritten Platz belegt. In China stand dann Rekordweltmeister Lewis Hamilton neben Kimi Antonelli und George Russell auf dem Podest. Die Ferraris lieferten sich in den ersten Rennrunden packende Duelle mit der Konkurrenz und profitierten von ihren raketenhaften Starts. Am Ende lagen die Mercedes-Piloten jedoch jeweils deutlich vorne.
„Wir wollen Rennen gewinnen, was im Moment sehr schwierig erscheint, da Mercedes auf einem sehr hohen Niveau agiert“, erklärte Leclerc vor dem Grand Prix am Sonntag. Der Ferrari-Pilot betonte: „Wir haben in diesem Jahr einen guten Schritt nach vorne gemacht. Wir sind einfach noch nicht da, wo wir hinwollen, und wir werden weiter in diese Richtung arbeiten.“
Kämpferische Einstellung trotz Herausforderung
Es sei immer noch „sehr früh in der Saison“, ergänzte Leclerc, der sich dennoch kämpferisch zeigte. „Es ist möglich, sie zu schlagen. Aber es ist eine riesige Herausforderung.“ Die Aussagen des Monegassen unterstreichen die aktuelle Hierarchie in der Königsklasse des Motorsports. Während Ferrari Fortschritte gemacht hat, scheint Mercedes die technische Überlegenheit zu behalten.
Die kommenden Rennen werden zeigen, ob Ferrari den Rückstand verringern kann. Bis dahin bleibt Leclerc bescheiden und stapelt tief. Die Konkurrenzanalyse vor dem Großen Preis von Japan macht deutlich: Mercedes setzt weiterhin die Maßstäbe in der Formel 1.



