Formel-1-Auftakt wird zum Albtraum: Audi-Drama um Nico Hülkenberg in Melbourne
Formel-1-Albtraum: Audi-Drama um Hülkenberg in Melbourne

Formel-1-Auftakt wird zum Albtraum: Audi-Drama um Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg (38) erlebte einen Desaster-Auftakt beim Großen Preis von Australien in Melbourne. Am Ende ertönte die deutsche Hymne für das siegreiche Mercedes-Team, doch der einzige deutsche Fahrer in der Formel 1 musste einen rabenschwarzen Saisonstart hinnehmen.

Technische Probleme verhindern Rennstart

In der Qualifikation am Samstag hatte Hülkenberg seinen Audi auf einen ordentlichen 11. Platz gestellt. Am Sonntag wollte er die ersten Punkte für das neue Ingolstädter Team einfahren, doch sein Wagen schaffte es nicht einmal bis zur Startaufstellung. Während der Einführungsrunde tauchten technische Probleme auf – er musste zurück in die Box fahren.

Bange Minuten folgten, als das Team versuchte, den Wagen schnell wieder in den Griff zu bekommen. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Als die Formel 1 um 5 Uhr deutscher Zeit offiziell in die neue Saison startete, konnte Hülkenberg nur zuschauen. Was für eine riesige Enttäuschung für den erfahrenen Piloten und seine Fans!

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Audi-Teamchef entschuldigt sich bei deutschen Fans

Bei Sky entschuldigte sich Audi-Teamchef Jonathan Wheatley (58) umgehend: „Ich möchte allen deutschen Fans und allen Nico-Fans sagen: Es tut mir leid, dass ihr ihn heute nicht sehen konntet. Aber wir werden alles daransetzen, das Auto wieder einsatzbereit zu machen.“

Was genau passiert ist, konnte der Brite jedoch nicht erklären: „Wir haben auf dem Weg in die Startaufstellung die Telemetriedaten verloren – es gab keinerlei Kommunikation mehr mit dem Auto. Wir hatten einen Verdacht und haben versucht, das Problem zu beheben, aber das ist uns nicht gelungen.“

Historischer Tag trotz Rückschlag

Eine weise Entscheidung, wie sich zeigte, denn Teamkollege Gabriel Bortoleto (21) fuhr eindrucksvoll in die Punkte und belegte Platz neun. Das beweist, dass das Audi-Auto grundsätzlich wettbewerbsfähig ist.

Kein Wunder, dass Wheatley trotz des Hülkenberg-Dramas vor Stolz fast platzte: „Ich bin unglaublich stolz. Stolz auf das, was wir erreicht haben. Wir treten hier als neues Team auf. Alles, was man an der Strecke sieht, ist neu: das Auto, das Getriebe, einfach alles. Wir haben es direkt in Q3 geschafft und sind in unserem ersten Rennen auf Platz neun gelandet. Das ist ein historischer Tag für uns.“

Mercedes feiert Doppelsieg

Einen historischen Tag erlebte auch Mercedes, die einen Doppelsieg feierten. George Russell (28) gewann den Saisonauftakt vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli (19). Auf Platz 3 kam Ferrari-Pilot Charles Leclerc (28). Während die Konkurrenz jubelte, musste Hülkenberg eine bittere Lektion über die Unwägbarkeiten des Motorsports hinnehmen.

Für Audi bedeutet der Auftakt in Melbourne eine gemischte Bilanz: Einerseits der Erfolg mit Bortoleto, andererseits das technische Versagen bei Hülkenberg. Die Mannschaft aus Ingolstadt hat nun die Aufgabe, die Probleme schnellstmöglich zu analysieren und für die nächsten Rennen zu beheben.

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