Ecclestone sieht Hamilton trotz Ferrari-Debakel auf Rekordkurs zum achten WM-Titel
Ecclestone: Hamilton kann achten Formel-1-Titel mit Ferrari holen

Formel-1-Legende Ecclestone prophezeit Hamilton historischen achten WM-Titel

Der langjährige Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone traut Lewis Hamilton trotz einer enttäuschenden Premierensaison bei Ferrari weiterhin den alleinigen Weltmeister-Rekordtitel zu. In einem exklusiven Interview mit der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonauftakt in Melbourne äußerte sich der 95-jährige Motorsport-Patriarch optimistisch über die Zukunft des britischen Superstars im roten Rennwagen.

Neue Regeln als Chance für den Rekordjäger

„Ganz bestimmt wird Lewis Hamilton den achten WM-Titel schaffen“, erklärte Ecclestone mit Überzeugung. „Die neue Formel 1 mit ihren technischen und designbezogenen Reglementänderungen wird ihm wesentlich mehr liegen, als sie Max Verstappen liegen wird.“ Die Königsklasse des Motorsports erlebt in dieser Saison den größten Reglementeinschnitt ihrer jüngeren Grand-Prix-Geschichte, was nach Ecclestones Einschätzung Hamilton zugutekommen könnte.

Der ehemalige Formel-1-Chef, der nach der Übernahme durch Liberty Media 2017 abgelöst wurde, betonte Hamiltons analytische Fähigkeiten: „Ich glaube fest daran, dass Lewis der Sache systematisch auf den Grund geht, warum es bisher bei Ferrari nicht funktioniert hat, und daraus die richtigen Schlüsse ziehen wird.“

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Desaströse erste Ferrari-Saison als Lernprozess

Hamilton hat tatsächlich eine deprimierende erste Saison bei der Scuderia hinter sich. Der siebenfache Weltmeister, der damit gleichauf mit Michael Schumacher liegt, blieb 2025 erstmals in seiner gesamten Karriere ohne einen einzigen Podestplatz in einem Grand-Prix-Jahr. Sein letzter WM-Titel datiert bereits aus dem Jahr 2020, was die Dringlichkeit eines Comebacks unterstreicht.

Ferrari beendete die vergangene Saison lediglich als Vierter in der Team-Weltmeisterschaft, während Hamilton im Fahrerklassement nur den sechsten Platz erreichte. Diese enttäuschenden Ergebnisse stellen den Briten vor die größte Herausforderung seiner illustren Karriere.

Expertenmeinung: Hamilton sucht den „Sweet Spot“

Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher bestätigte, dass Hamilton weiterhin mit seinem Ferrari ringt. „Der Engländer läuft einem gewissen optimalen Bild des Autos hinterher, was man schon im letzten Jahr nicht finden konnte“, erläuterte Schumacher der Deutschen Presse-Agentur.

Schumacher fügte jedoch hoffnungsvoll hinzu: „Mit dem neuen Konzept findet er vielleicht genau diesen Sweet Spot. Wenn er ihn dann erstmal hat, dann ist er super. Dass er den Speed nach wie vor hat, ist gar keine Frage.“ Gleichzeitig wies der Experte darauf hin, dass Hamilton im vergangenen Jahr gezeigt habe, dass ihm nicht mehr alles leicht von der Hand gehe und dabei Fehler passieren könnten.

Vorsichtige Prognosen vor Saisonstart

Ecclestone hält endgültige Prognosen vor dem ersten Rennen noch für verfrüht, da die Teams in den Wintertests nie ihr komplettes Potenzial zeigen. „Vorhersagen fallen im Moment schwer“, räumte der 95-Jährige ein. „Soweit ich das aber mitbekommen habe, ist Ferrari mit dem aktuellen Auto ziemlich glücklich. Es sieht so aus, als ob es für Ferrari in diesem Jahr besser laufen wird. Schlechter geht ja auch kaum.“

Die Formel-1-Community blickt mit Spannung auf die neue Saison, die nicht nur technische Neuerungen, sondern auch die Frage mit sich bringt, ob Hamilton seinen Platz in den Geschichtsbüchern endgültig zementieren kann. Der erste Grand Prix des Jahres in Melbourne wird erste Hinweise darauf liefern, ob Ecclestones Optimismus berechtigt ist.

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