Fünf Jahre Sperre für Ex-New-York-Marathon-Sieger Albert Korir nach Dopingvergehen
Der ehemalige Sieger des New-York-Marathons, Albert Korir aus Kenia, wurde wegen Dopings für fünf Jahre gesperrt. Die unabhängige Integritätsagentur des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) teilte mit, dass bei dem 32-Jährigen im Oktober 2025 in drei Proben die verbotene Blutdoping-Substanz Cera nachgewiesen wurde.
Erhöhte Sperre und frühes Geständnis
Die AIU erhöhte die ursprüngliche Sperre von vier auf sechs Jahre, da Korir den fortgesetzten Gebrauch der Substanz zugab. Aufgrund seines frühen Geständnisses und des Verzichts auf eine Anhörung wurde ihm ein Jahr der Sperre erlassen. Die Sperre endet damit am 7. Januar 2031.
Folgen für Korirs Karriere
Albert Korir gewann den New-York-Marathon im Jahr 2021 und belegte in den Jahren 2019 und 2023 jeweils den zweiten Platz sowie 2024 den dritten Platz. Alle seine Ergebnisse ab Oktober 2025 werden gestrichen, einschließlich seines dritten Platzes vom Herbst 2025. Die positiven Proben wurden während seiner Vorbereitung auf das Rennen genommen.
Dopingfälle im Langstreckenlauf
Dieser Fall reiht sich in eine Serie von Dopingvergehen in der Leichtathletik ein, zu denen auch die kenianische Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich zählt. Die AIU betont die Bedeutung strenger Anti-Doping-Maßnahmen, um die Integrität des Sports zu wahren.



