SV Warnemünde sichert sich wichtige Punkte im MV-Duell gegen Grün-Weiß Schwerin II
SV Warnemünde triumphiert im wichtigen MV-Duell

SV Warnemünde triumphiert in spannendem MV-Derby

Mit einem beeindruckenden Auftritt haben die Handballerinnen des SV Warnemünde im wichtigen Mecklenburg-Vorpommern-Duell gegen Grün-Weiß Schwerin II zwei entscheidende Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree errungen. Das Derby endete mit einem knappen 31:29 (18:15) für die Warnemünderinnen, die damit ihre Position im unteren Tabellenbereich stärken konnten.

Trainer kommentiert den wichtigen Sieg

Trainer Gerald Hein zeigte sich nach dem Spiel erleichtert über den Erfolg: „Das waren im Kampf um den Erhalt unserer Ostsee-Spree-Zugehörigkeit zwei ganz wichtige Punkte. Da im Moment überraschende Resultate an der Tagesordnung sind und das Rennen um den sicheren achten Rang der Handball-Regionalliga so richtig entbrannt ist, kann sich niemand auf der sicheren Seite fühlen.“ Seine Mannschaft bewies in der intensiven Begegnung Nervenstärke und Durchsetzungsvermögen.

Schwerins Trainer mit gemischten Gefühlen

Alexander Holst, Trainer von Grün-Weiß Schwerin II und ehemaliger Spieler des SV Warnemünde, sah den Ausgang der Partie „mit einem weinenden und lachenden Auge“. Er erklärte: „Natürlich wollten wir beide Zähler. Das gebietet schon die sportliche Fairness. Leider konnten wir nicht mit voller Kapelle antreten, hatten keine gelernte Kreisläuferin an Bord und konnten auch im Rückraum fast nicht wechseln. Hinten heraus ging uns in diesem schönen Derby ein wenig die Puste aus. Glückwunsch an den SVW, der sich beide Zähler verdient erspielt und erkämpft hat.“

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Taktische Wendungen und starke Paraden

Holst überraschte die Warnemünderinnen zu Beginn mit einer 4:2-Abwehrformation, doch Hein fand schnell die richtigen Lösungen dagegen. „Nach einem 3:5 in der 6. Minute fanden wir dagegen aber die richtigen Lösungen“, freute sich der Warnemünder Trainer. Seine Mannschaft machte auch in der Defensive dicht, kam besser ins Umschaltspiel und erzielte speziell über Josy Jodmikat – die alle acht Treffer vor der Pause erzielte – schnelle und einfache Tore.

Der SVW baute seine Führung auf 13:7 (20. Minute) aus, was Holst zu seiner zweiten Auszeit zwang. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Seine Mannschaft kämpfte sich durch Umstellung der Defensive auf ein 6:0 in der 39. Minute auf 20:21 heran. Doch die Warnemünderinnen fingen sich wieder, zeigten eine super Einstellung und Willen, die Partie nicht kippen zu lassen: 24:21 (43.), 29:25 (51.) und sogar 30:25 (54.).

„Da waren wir stehend k.O. Zudem scheiterten wir mehrfach an Michelle Bladt“, bemerkte Holst über die starken Paraden der Warnemünder Torhüterin in der zweiten Halbzeit.

Die Aufstellungen im Überblick

SV Warnemünde: Knoop, Bladt, Büchert – Brockhoff (4), Petersen, C. Kellert (6/2), Gotzian (2), Schulz (4), Meschede (1), Schreier (3), Godglück, Schwebke, Kaden (1), Jodmikat (8), Prommer (2), L. Kellert

Grün-Weiß Schwerin II: Schöps, Owusu – Schulz (3), Langschwager (2), Pannwitt (1/1), Marzahl (1), Jantzen (7), Radloff (8), Dahn, Homeyer (4), Thies, Sagefka (3)

Die Warnemünderinnen konnten sich mit diesem Sieg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern und beweisen, dass sie in der engen Regionalliga-Tabelle weiterhin mitmischen wollen. Das Derby zeigte einmal mehr die Intensität und Qualität des Handballsports in Mecklenburg-Vorpommern.

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