Münchner Panther starten in 4. Liga: Handball-Projekt mit Bundesliga-Ambitionen nimmt Fahrt auf
Münchner Panther starten in 4. Liga mit Bundesliga-Ziel

Münchner Panther starten Handball-Projekt mit klarem Bundesliga-Ziel

Der lang ersehnte Handball-Neustart in München nimmt konkrete Formen an. Nach der Gründung der Handballgemeinschaft München durch die beiden Ex-Nationalspieler Dominik Klein und Steffen Weinhold im vergangenen Jahr beginnt zur kommenden Saison nun auch der aktive Spielbetrieb. Das ambitionierte Projekt hat ein klares Ziel vor Augen: München soll wieder zu einem festen Standort in der Handball-Bundesliga werden.

Fusion mit TuS Fürstenfeldbruck schafft Grundlage

Die Handballgemeinschaft München fusioniert mit dem TuS Fürstenfeldbruck, der aktuell noch in der 3. Liga Südwest antritt, jedoch in die 4. Liga absteigen wird. Unter dem neuen Namen „Münchner Panther“ startet das Männerteam als Spielgemeinschaft mit dem erklärten Ziel, den Handball in der bayerischen Landeshauptstadt nachhaltig zu etablieren. „Das ist das Beste, was für den Handball in München an den Start gehen kann, dass wir so nach oben kommen können“, betont Weltmeister Dominik Klein die Bedeutung dieses Schrittes.

Olympiapark als langfristiges Ziel

Zunächst werden die Münchner Panther weiterhin in der Fürstenfeldbrucker „Wittelsbacherhalle“ ihre Heimspiele austragen. Das große Ziel ist jedoch ein möglichst schneller Umzug in den Münchner Olympiapark. „München hat Strahlkraft – bei Fans, Spielerinnen und Spielern, auch international. Der Standort hat das Potenzial, langfristig eine feste Bundesliga-Adresse zu werden“, erklärt Klein enthusiastisch. Die Begeisterung für Handball in der Stadt sei deutlich spürbar, wie nicht zuletzt internationale Spieler wie Domagoj Duvnjak immer wieder betonten.

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Sportliche und organisatorische Strukturen

Als Trainer für den Neustart wurde Stefan Weidinger verpflichtet, der bereits in München lebt und zuletzt die Frauen des HCD Gröbenzell betreute. Ein Großteil des bisherigen Kaders aus Fürstenfeldbruck bleibt erhalten und soll durch gezielte Neuzugänge verstärkt werden, um den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga zu schaffen. „Der Hunger nach Handball in München ist riesig. Wir wollen anfangen. Und das können wir jetzt tun“, unterstreicht Klein die Motivation hinter dem Projekt.

Zeitplan und Unterstützungsmöglichkeiten

Dominik Klein hat einen konkreten Zeitrahmen für das ambitionierte Vorhaben definiert: „Wir wollen Anfang bis Mitte der 2030er-Jahre einen Erstligisten haben.“ Interessierte können das Projekt bereits jetzt als Fördermitglieder unterstützen und so zum Erfolg des Handball-Standortes München beitragen. Die Münchner Panther stehen damit am Beginn einer spannenden Entwicklung, die den Handball in der bayerischen Metropole nachhaltig verändern könnte.

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