Empor Rostock schließt turbulente Woche mit 33:33-Remis gegen HSG Ostsee ab
Empor Rostock: Turbulente Woche endet mit Unentschieden

Empor Rostock schließt turbulente Woche mit 33:33-Remis gegen HSG Ostsee ab

Der HC Empor Rostock hat in der 3. Handball-Liga Nord-Ost bei der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz ein dramatisches Unentschieden gespielt. Das 33:33 (17:18) gegen das Tabellenschlusslicht markiert den Abschluss einer turbulenten Woche für den Drittligisten, nachdem bekannt wurde, dass Trainer Michael Jacobsen zum Saisonende den Verein verlassen wird.

Dramatische Schlusssekunden entscheiden das Spiel

Sekunden vor dem Schlusspfiff verhinderte Finn Kretschmer mit dem Treffer zum 33:33 den knappen Sieg der Rostocker Gäste. „Nach 58:17 Minuten haben wir 33:31 geführt. Den Vorsprung hätten wir in diesem erwartet schweren Auswärtsspiel eigentlich über die Zeit bringen müssen“, analysierte Trainer Michael Jacobsen nach der Partie. Die Gastgeber griffen in der entscheidenden Phase zum letzten Mittel: Mit einer Auszeit, dem Herausnehmen des Torwarts und einem zusätzlichen Feldspieler gelang ihnen der Anschlusstreffer zum 32:33.

Jacobsen reagierte darauf mit einer eigenen Auszeit nach 59:04 Minuten. Doch die HSG Ostsee wurde in der Defensive noch aggressiver, und Empor konnte sich nicht durchsetzen. Die Schiedsrichter entschieden auf ein Stürmerfoul, Freiwurf und damit die Möglichkeit zum Ausgleich für die Gastgeber. Dieser gelang, da die Rostocker Abwehr auf Ballgewinn spekulierte und so die freie Bahn für den entscheidenden Treffer ermöglichte.

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Wechselhafte Leistung und kämpferischer Einsatz

„Den Spielern kann ich nach der turbulenten Woche keinen Vorwurf machen. Wie in allen anderen Partien wurde kämpferisch alles gegeben. Das haben sicher auch die vielen mitgereisten Fans so gesehen“, betonte Jacobsen. Seine Mannschaft hatte in den ersten zehn Minuten vor allem durch Tempo über Gegenstöße und schnelle Mitte überzeugt. Mehr als zwei Tore Vorsprung konnte sich der HCE jedoch nicht erspielen, da hundertprozentige Chancen ausgelassen wurden und die Defensive zunächst nicht den richtigen Zugriff fand.

„Sie stabilisierte sich nach dem Wechsel. Das aber auch auf der Gegenseite“, so Empors Trainer. Rostock musste mit ansehen, wie die HSG sogar mit 21:20 (34. Minute) ihre einzige Führung erzielte. Die Antwort kam aber prompt: 24:21 für Empor fünf Minuten später. Auch nach dem 25:25 (44.) setzten sich die Gäste auf 28:25 (47.) ab, konnten den Vorsprung durch falsche Entscheidungen im Angriff aber nicht halten. Unter dem Strich war es ein gerechtes Remis.

Topwerfer und Mannschaftsleistung

Alexander Schütze warf beim 33:33 gegen die HSG Ostsee sieben Tore und gehörte damit zu den besten Werfern der Partie. Julian Pratschner erzielte ebenfalls sieben Treffer für Empor Rostock. Weitere nennenswerte Leistungen kamen von Costa Dias mit vier Toren (davon ein Siebenmeter), Uhl mit vier Toren (ein Siebenmeter) und D. Mehler mit fünf Treffern. Die Mannschaftsaufstellung des HC Empor: Wetzel, Malchow – Costa Dias (4/1), Schütze (7), Pratschner (7), Gansau (1), Uhl (4/1), D. Mehler (5), Lößner (1), F. Scheminski, P. Steinberg (1), Pechstein (2), Horlitz, Richter (1).

Die turbulente Woche mit der Ankündigung des Trainerabgangs zum Saisonende hat die Spieler sichtlich beeinflusst, doch der kämpferische Einsatz blieb ungebrochen. Das Unentschieden gegen das Tabellenschlusslicht zeigt jedoch, dass Empor Rostock in der restlichen Saison noch an der Konsistenz arbeiten muss, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

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