DFB-Gegner schrumpft: Nur noch zwölf mögliche WM-Achtelfinalgegner
Zwölf mögliche WM-Gegner für DFB-Elf

Das Feld der möglichen Sechzehntelfinal-Gegner für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich weiter verkleinert. Nach den Resultaten der Staffel B kommen die Schweiz, Kanada und Katar nicht mehr als Gegner der DFB-Auswahl in Betracht. Damit schrumpft die Liste der potenziellen Kontrahenten von 15 auf 12 Teams. Einzige verbleibende Option aus der Gruppe B ist Bosnien-Herzegowina als Gruppendritter, allerdings ist dieses Szenario äußerst unwahrscheinlich: Es würde nur in einem von insgesamt 495 möglichen Verteilungen der Gruppendritten auf die erste K.o.-Runde eintreten.

Schweiz und Kanada als Gruppensieger beziehungsweise -zweiter

Die Schweiz sicherte sich mit einem 2:1-Sieg gegen Co-Gastgeber Kanada den Gruppensieg in der Staffel B, während Kanada als Zweiter die Vorrunde beendete. Beide sind damit für die nächste Runde qualifiziert, scheiden aber als mögliche Gegner der deutschen Mannschaft aus, da die DFB-Elf als Gruppensieger feststeht. Katar, der WM-Gastgeber von 2022, ist nach einer 1:3-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina aus dem Turnier ausgeschieden und fällt ebenfalls weg.

Deutschland hatte sich bereits vorzeitig als Gruppensieger der Staffel E qualifiziert, nach Siegen gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1). Das abschließende Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstagabend (22.00 Uhr, ARD und MagentaTV) hat daher für das DFB-Team keine sportliche Bedeutung mehr. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird voraussichtlich einige Stammkräfte schonen und Reservisten Einsatzzeit geben.

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Zwölf mögliche Gegner aus fünf Gruppen

Das deutsche Team trifft im Sechzehntelfinale am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ) in Foxborough bei Boston auf einen Gruppendritten aus den Gruppen A, B, C, D oder F. Aktuell kommen dafür zwölf Teams infrage:

  • Gruppe A: Südafrika, Südkorea, Tschechien
  • Gruppe B: Bosnien-Herzegowina
  • Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottland
  • Gruppe D: Australien, Paraguay
  • Gruppe F: Niederlande, Japan, Schweden

Die endgültige Paarung wird nach Abschluss aller Vorrundenspiele ermittelt. Die Wahrscheinlichkeit, auf Bosnien-Herzegowina zu treffen, ist mit lediglich 0,2 Prozent (ein von 495 Szenarien) verschwindend gering. Realistischere Gegner sind Brasilien, Marokko oder die Niederlande, die in ihren Gruppen gute Chancen auf den dritten Platz haben.

Bedeutung für die K.o.-Phase

Die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen basiert auf einer festgelegten Matrix, die die Gruppensieger und die besten Gruppendritten zusammenführt. Da Deutschland als Gruppensieger der Staffel E gesetzt ist, trifft es auf den Gruppendritten aus einer der fünf genannten Gruppen. Die genaue Zuordnung hängt von der endgültigen Rangfolge der Gruppendritten ab. Sollte die DFB-Elf ihr letztes Vorrundenspiel gegen Ecuador gewinnen oder unentschieden spielen, würde sie mit sieben Punkten als Gruppensieger ins Achtelfinale gehen. Selbst bei einer Niederlage bliebe Platz eins sicher, da die Tordifferenz gegenüber der Elfenbeinküste (drei Punkte) und Curaçao (null Punkte) deutlich besser ist.

Die deutsche Nationalmannschaft hat damit die Möglichkeit, sich im letzten Gruppenspiel gezielt auf den wahrscheinlichsten Achtelfinalgegner vorzubereiten. Die endgültige Entscheidung über den Gegner fällt jedoch erst nach Abschluss aller Vorrundenspiele am Mittwochabend.

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