Laura Wontorra hinterfragt DFB-Quartier: Lagerkoller-Gefahr in abgeschiedener WM-Unterkunft?
Wontorra kritisiert abgelegenes DFB-Quartier für WM

Laura Wontorra äußert Bedenken zum deutschen WM-Quartier in North Carolina

Die bekannte TV-Moderatorin Laura Wontorra hat exklusive Einblicke in das Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft für die anstehende Weltmeisterschaft gewonnen und dabei gemischte Gefühle entwickelt. Während ihrer Dreharbeiten für die Magenta-Dokureihe „Wontorras World Cup – Vater. Tochter. WM.“ besuchte die 37-Jährige gemeinsam mit ihrem Vater Jörg (77) das abgelegene DFB-Camp in Winston-Salem, North Carolina.

Abgeschottete Idylle mit möglichen Nachteilen

Im Gespräch mit BILD erklärte Wontorra: „Wir bringen ganz viele tolle Eindrücke mit, eben auch vom DFB-Quartier, was in North Carolina sehr abgeschottet ist. Und das ist das Einzige, was ich so ein bisschen hinterfragen würde, ob da dann wirklich nicht doch mal der Lagerkoller entstehen kann.“ Die Moderatorin, die selbst während der WM für MagentaTV im Einsatz sein wird, betonte die begrenzten Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung, sah aber auch positive Aspekte: „Vielleicht ist es auch genau das Richtige, weil man als Team sehr gut zusammenwächst.“

Historisches Anwesen mit mittelalterlichem Flair

Die deutsche Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird während des Turniers im „The Graylyn Estate“ residieren, einem historischen Hotel, das optisch an eine mittelalterliche Burg erinnert. Das 55 Hektar große Gelände beherbergt 85 individuell gestaltete Zimmer und wurde vor fast einem Jahrhundert als Privatanwesen errichtet. Heute wird es von der benachbarten Wake Forest University betrieben.

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Wontorra zeigte sich beeindruckt von der Anlage: „Es ist eine wunderschöne Anlage. Wir haben viel über die Geschichte dort gelernt, auch die Trainingsmöglichkeiten an der Wake Forest University sind wirklich toll.“ Sie verwies auf umfangreiche Vorbereitungen des DFB, darunter neue Rasenflächen und Fitnesseinrichtungen, kritisierte aber erneut die Abgelegenheit: „Vielleicht müssen die Jungs sich dann was überlegen, wie viele PlayStation-Stationen sie mitnehmen, damit keine Langeweile aufkommt.“

Begrenzte Infrastruktur und Hoffnung auf Team-Spirit

Die Umgebung des Quartiers bietet laut Wontorra nur überschaubare Möglichkeiten: „Es gibt nur zwei, drei Restaurants und ein kleines Café um die Ecke, eine Eisdiele.“ Dennoch hofft sie auf positive Effekte: „Ich hoffe wirklich, dass dieser Spirit entstehen kann. Und vielleicht entsteht ja auch gerade deswegen Spirit, weil es eben nur begrenzte Möglichkeiten gibt.“

Ein besonderes Highlight könnte der Golfplatz sein: „Der Golfplatz soll wunderschön sein und das wäre für den Kollegen Thomas Müller zum Beispiel zu seiner Zeit sehr wichtig gewesen. Wenn man viele Golfer in der deutschen Nationalmannschaft hat, dann werden die sich da gut amüsieren können.“

Nagelsmanns bewusste Wahl für Ruhe und Rückzug

Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte sich persönlich mehrfach vor Ort umgesehen und die Entscheidung für das Quartier begründet: „Wir als Mannschaft haben mit dem Adidas Home Ground in Herzogenaurach einen Ort gefunden, der es ermöglicht, dass man immer wieder zusammenkommt, aber trotzdem auch die nötige Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten hat. Diese Kombination haben wir jetzt im The Graylyn Estate auch vorgefunden.“

Wontorra beschrieb das Hotel abschließend als ideal für private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstage und zeigte sich überzeugt, dass der DFB noch Anpassungen vornehmen wird, um den Spielern einen optimalen Aufenthalt zu ermöglichen.

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