VfL Wolfsburg vor historischem Abstieg - Trainer Bauer erhält weiteres Vertrauen
Wolfsburg vor Abstieg: Trainer Bauer erhält Vertrauen

VfL Wolfsburg vor historischem Abstieg - Trainer Bauer erhält weiteres Vertrauen

Die Situation beim VfL Wolfsburg ist so dramatisch wie nur ganz selten in der Bundesliga-Geschichte des Volkswagen-Clubs. Ein Abstieg rückt immer näher, doch trotz der prekären Lage denkt der Verein nicht an einen erneuten Trainerwechsel. Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen stellte nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Augsburg klar: „Es gibt keine Diskussion um Daniel Bauer.“

Historisch schlechte Platzierung nach 23 Spieltagen

So schlecht wie aktuell stand der VfL Wolfsburg nach einem 23. Spieltag noch nie in seiner Bundesliga-Historie da. Mit lediglich 20 Punkten befindet sich das Team in einer äußerst kritischen Position. Selbst in den beiden Relegationsjahren 2017 und 2018 hatte der Club zum selben Zeitpunkt der Saison mit 23 beziehungsweise 24 Zählern mehr Punkte auf dem Konto. Seit sechs Spielen wartet Wolfsburg zudem vergeblich auf einen Sieg.

Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt, der seit 2016 für den VfL spielt, äußerte sich besorgt: „So wird es schwer, in der Bundesliga zu bleiben. Es ist sehr brenzlig. Es ist mit die schwierigste Situation in meiner Karriere.“ Die Stimmung im Team ist angesichts der aussichtslosen Tabellensituation entsprechend gedrückt.

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Bauer übernimmt Verantwortung und kritisiert Leistung

Cheftrainer Daniel Bauer, der im November zunächst als Interimscoach das kriselnde Team übernommen hatte und kurz vor Weihnachten zur Dauerlösung mit einem bis 2027 befristeten Vertrag befördert wurde, beschönigt nichts mehr. Nach der späten Niederlage gegen Augsburg durch ein Tor des ehemaligen Wolfsburgers Elvis Rexhbecaj in der 93. Minute zog der 43-Jährige ein ernüchterndes Fazit.

„Wir verhalten uns zum Teil wie eine Schüler-Mannschaft“, sagte Bauer und listete die Mängel schonungslos auf. „Uns fehlen einfach der nötige Punch, die Aggressivität und auch einfach Meter.“ Sein Offenbarungseid verdeutlicht die gravierenden Defizite, die den Club in die aktuelle Notlage gebracht haben.

Dennoch fürchtet Bauer nicht um seine eigene Zukunft, sondern vielmehr um die des gesamten Vereins. „Um meine Zukunft fürchte ich mich gar nicht. Ich fürchte um die Zukunft des Clubs.“ Trotz der historisch schlechten Ausgangslage und der akuten Abstiegsgefahr zeigt die Vereinsführung weiterhin Vertrauen in den Trainer, der das Team aus der tiefen Krise führen soll.

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