Nach dem vorzeitigen Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die Stimmung beim Public Viewing auf dem Berliner Uber-Platz eskaliert. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und nahm mehrere Personen fest. Zudem sollen mehrere Menschen verletzt worden sein.
Randale nach Schlusspfiff
Unmittelbar nach dem Schlusspfiff des entscheidenden Spiels, das die Niederlage der deutschen Elf besiegelte, kam es unter den enttäuschten Fans zu Tumulten. Nach Angaben der Polizei wurden Flaschen und andere Gegenstände geworfen, vereinzelt gerieten Anhänger in handgreifliche Auseinandersetzungen. Die Einsatzkräfte versuchten, die Lage mit Durchsagen und Absperrungen zu beruhigen, doch die Stimmung blieb aufgeheizt.
Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften
Die Berliner Polizei bestätigte am frühen Morgen, dass mehrere Personen vorläufig festgenommen wurden. Die genaue Zahl nannte die Behörde zunächst nicht. Auch der Rettungsdienst war mit einem erhöhten Aufkommen konfrontiert: Mehrere Besucher erlitten leichte Verletzungen, etwa durch umherfliegende Gegenstände oder im Gedränge. Die Hintergründe der Ausschreitungen werden nun ermittelt.
Bereits in der Vergangenheit war es bei Public-Viewing-Events in Berlin nach Niederlagen der Nationalmannschaft vereinzelt zu Ausschreitungen gekommen. Die Behörden hatten für das Spiel ein erhöhtes Sicherheitsaufkommen eingeplant, konnten die Eskalation jedoch nicht verhindern.
Emotionen kochen hoch
Viele Fans reagierten mit Frust und Wut auf das Ausscheiden. „Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Die Enttäuschung ist riesig“, sagte ein Fan vor Ort. Die Polizei appellierte an die Vernunft der Anhänger und warnte vor weiteren Straftaten. Die Ermittlungen zu den genauen Vorfällen dauern an.



