VfB Stuttgart vor vier Endspielen: Liga und Pokalfinale
VfB Stuttgart: Vier Endspiele in Sicht

Stuttgart – So heiß war der Saisonendspurt für den VfB Stuttgart selten. Jetzt warten vier Endspiele auf den Pokalsieger. In der Liga stehen drei direkte Duelle um die Champions-League-Qualifikation an. Als letztes Spiel der Saison wartet dann auch noch der FC Bayern im Pokalfinale. BILD sagt, was im Schlussspurt Hoffnung macht.

Die Ausgangslage

Der VfB geht als Viertplatzierter (57 Punkte) in die letzten drei Liga-Spiele. Gegen den punktgleichen Fünften aus Hoffenheim (2. Mai), die sechstplatzierten Leverkusener (55 Punkte/9. Mai) und Frankfurt (16. Mai) hat der VfB also alles in der eigenen Hand.

Die Gegner

In der Hinrunde holte der VfB gegen Hoffenheim (0:0), Leverkusen (4:1) und Frankfurt (3:2) sieben Punkte. Eine Ausbeute, die sicher für Platz vier reichen würde. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47) sagte: „Gegen die Tabellennachbarn haben wir gefühlt mehr Punkte geholt als gegen Gegner aus dem Keller. Wir sind diese Spiele auf Spitz und Knopf gewohnt.“

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Die mentale Stärke

Stuttgart kann Spitzenspiele. Stürmer Ermedin Demirovic (28): „Wir haben drei Finals in der Liga vor der Brust plus das Finale in Berlin. Jeder, der uns kennt, weiß, dass wir große Spiele lieben.“ Stuttgart will in die Königsklasse und formuliert das Ziel Platz vier offen. Das spricht auch für das neue Erfolgs-Verständnis beim Pokalsieger. Wohlgemuth: „Es ist richtig, dass diese Zielsetzung ausgegeben wurde. Man muss einschieben, dass wir das dritte Jahr in Folge unsere Ziele übererfüllt haben. Wenn jetzt die Champions League dazukommt, wäre es keine sehr gute Saison, sondern eine absolut überragende Saison.“

Der Kader

Im Endspurt kann der VfB auf die volle Kapelle setzen. Lediglich Finn Jeltsch (19) und Ameen Al-Dakhli (24) fehlten am Mittwoch angeschlagen im Mannschaftstraining. Coach Hoeneß sagte nach dem Bremen-Spiel: „Es war das Ziel, dass wir ohne Verletzungen durchkommen. Alle Jungs sind für die wichtigen Spiele an Bord.“

Stuttgart ist für den Königsklassen-Kampf gewappnet, will als Viertplatzierter zum Pokal-Endspiel am 23. Mai fahren. Gegen die Bayern hilft dann bei aller mentaler Stärke und gutem Kader fast nur ein Wunder …

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