VfB Stuttgart: Umbruch im Mittelfeld droht - Stiller und Andrés im Transferfokus
VfB Stuttgart: Umbruch im Mittelfeld droht

VfB Stuttgart: Mittelfeld droht im Sommer großer Umbruch

Mit beeindruckender Stabilität und offensivem Spiel hat sich der VfB Stuttgart zu einer festen Größe in der Bundesliga entwickelt. Doch im zentralen Mittelfeld könnte es im Sommer zu erheblichen Veränderungen kommen. Die Transferbaustelle beim schwäbischen Top-Team ist bereits jetzt deutlich sichtbar.

Angelo Stiller: Der Schlüsselspieler mit ungewisser Zukunft

Im Zentrum des VfB-Mittelfelds agiert Angelo Stiller als entscheidender Spielmacher. Der 25-Jährige hat sich zu einem der wichtigsten Akteure entwickelt, doch seine Zukunft beim Verein ist keineswegs gesichert. Im Sommer besitzt Stiller eine Ausstiegsklausel in Höhe von 36,5 Millionen Euro. Zwar kann der VfB diese Option für zwei Millionen Euro selbst abkaufen, doch bei einem entsprechenden Angebot müsste Stuttgart ernsthaft über einen Verkauf nachdenken.

Wie berichtet wurde, hat sich bereits der FC Chelsea für den Mittelfeldspieler interessiert, und im vergangenen Sommer klopfte auch Manchester United an. Die Ungewissheit über Stillers Verbleib beschäftigt die Verantwortlichen des VfB Stuttgart bereits jetzt intensiv.

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Ersatzplanung läuft bereits auf Hochtouren

Sollte Stiller den Verein tatsächlich verlassen, hat der VfB bereits einen konkreten Nachfolger im Visier. Caspar Jander vom englischen Zweitligisten FC Southampton gilt als Wunschkandidat. Der 23-jährige Achter stand bereits im Sommer 2025 vor einem Wechsel an den Neckar, doch damals scheiterte der Transfer an der nicht einigungsfähigen Ablösesumme.

Für den U21-Nationalspieler wird mit etwa 25 Millionen Euro kalkuliert – eine stolze Summe, die Stuttgart nur dann investieren würde, wenn Stiller den Verein tatsächlich verlässt. Die Transferplanung zeigt, wie ernsthaft der VfB mit möglichen Abgängen umgeht.

Chema Andrés: Rückkehr nach Madrid im Raum

Eine weitere Unbekannte im Stuttgarter Mittelfeld ist Chema Andrés. Der 20-Jährige hat sich beim VfB hervorragend entwickelt, doch sein früherer Verein Real Madrid soll im Sommer die Möglichkeit haben, ihn für 13,5 Millionen Euro zurückzuholen. Andrés fühlt sich zwar in Stuttgart wohl, soll einer Rückkehr in seine spanische Heimat aber nicht abgeneigt sein.

Diese Entwicklung würde den VfB vor weitere Herausforderungen stellen, da Andrés zu den vielversprechendsten Talenten im Kader zählt.

Grischa Prömel: Erster Neuzugang für mehr Tiefe

Bereits sicher ist der Wechsel von Grischa Prömel von der TSG Hoffenheim. Der 31-jährige Sechser kommt im Sommer ablösefrei zum VfB Stuttgart und hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Prömel soll zu den Top-Verdienern im Team gehören und vor allem im defensiven Bereich neue Qualitäten einbringen.

Der erfahrene Routinier wird damit zum direkten Konkurrenten für Kapitän Atakan Karazor. Der 29-Jährige spielt meist solide, zeigt aber deutliche Tempodefizite, die mit zunehmendem Alter nicht besser werden. Mit Prömel hat der VfB die erste Transferbaustelle bereits angepackt.

Transferperiode wird entscheidend

Wie groß der Umbruch im Stuttgarter Mittelfeld tatsächlich wird, entscheidet sich erst während der Sommer-Transferperiode. Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart bereiten sich jedoch bereits jetzt auf verschiedene Szenarien vor. Die Stabilität im Zentrum, die maßgeblich zum Aufstieg zu einem Bundesliga-Top-Team beigetragen hat, könnte sich deutlich verändern.

Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, wie der VfB mit den möglichen Abgängen umgeht und ob es gelingt, die Qualität im Mittelfeld auf hohem Niveau zu halten. Die Transferplanung läuft auf Hochtouren, während die Fans gespannt auf die Entwicklungen warten.

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