VAR-Frust beim VfB Stuttgart: Tore werden regelmäßig aberkannt - Stars genervt
VAR-Frust beim VfB Stuttgart: Tore regelmäßig aberkannt

VAR-Frust beim VfB Stuttgart: Tore werden regelmäßig aberkannt

In Stuttgart herrscht aktuell große Frustration über den Video-Assistenten-Schiedsrichter (VAR). Nach dem spektakulären 3:3-Unentschieden beim TSV Heidenheim und der 0:1-Niederlage gegen Celtic Glasgow in der Europa League steht nicht die sportliche Leistung im Mittelpunkt, sondern die umstrittenen Technik-Entscheidungen.

Demirovic und Undav im Abseits-Fokus

Besonders betroffen sind die VfB-Stürmer Ermedin Demirovic (27) und Deniz Undav (29). Nachdem ein Tor von Chris Führich (28) gegen Celtic Glasgow korrekt aberkannt worden war, wurde auch der potenzielle Ausgleichstreffer von Undav nicht anerkannt. Der Grund: Sturmpartner Demirovic stand bei der Entstehung der Torchance minimal mit der Schulter im Abseits.

„Die VAR-Bilanz ist dramatisch“, kommentiert Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (46) die Situation. „Aber die Entscheidung war korrekt.“ Auch Trainer Sebastian Hoeneß (43) zeigt sich verständnisvoll, aber enttäuscht: „Aktuell ist es anscheinend so, dass wir noch etwas mehr machen müssen, um die Tore zu erzielen. Sie sind zwar da, leider zählen nicht alle.“

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Vier aberkannte Tore in drei Spielen

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Das vermeintliche 1:1 gegen Celtic Glasgow war bereits das vierte Tor in den vergangenen drei Pflichtspielen mit Beteiligung von Demirovic, das nach VAR-Überprüfung zurückgenommen wurde. Bereits beim 4:1-Auswärtssieg im Celtic Park wurde dem bosnischen Stürmer ein Treffer aberkannt, in Heidenheim folgten sogar zwei weitere Streichungen.

Demirovic reagiert mit Galgenhumor auf die Serie: „Lasst uns nicht mehr über Abseits reden. Mich nervt das wirklich. Wahrscheinlich darf ich gar nicht mehr trainieren oder muss mir die Schulter abschneiden. Weil so ist es brutal.“

Kritik am Video-Assistenten-System

Teamkollege Deniz Undav legt bei RTL noch nach: „Der VAR sollte eigentlich da sein, um zu helfen. Er macht gefühlt mehr Fehlentscheidungen als die Schiris selbst. Es wird immer lustiger.“ Doch zum Lachen ist den VfB-Profis angesichts der wiederkehrenden VAR-Entscheidungen gegen ihren Verein nicht mehr zumute.

Die Situation wirft grundsätzliche Fragen zur Anwendung der Video-Technologie im Fußball auf. Während die offiziellen Stellen die Korrektheit der Entscheidungen betonen, wächst bei Spielern und Fans die Skepsis gegenüber dem System, das eigentlich für mehr Fairness sorgen sollte.

Der VfB Stuttgart muss nun nicht nur sportliche Herausforderungen meistern, sondern auch lernen, mit den feinen Linien der VAR-Technologie umzugehen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der Verein aus den Erfahrungen lernen kann oder ob der „VAR-Fluch“ weiter anhält.

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