TSV 1860 München zieht nach knappem Sieg ins Toto-Pokal-Finale ein
Der TSV 1860 München hat sich mit einem knappen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den SSV Jahn Regensburg den Einzug ins Finale des Toto-Pokals gesichert. In einem rein bayerischen Drittliga-Duell setzten sich die Giesinger dank einer Einzelaktion von Sigurd Haugen in der 54. Spielminute durch. Die Oberpfälzer ließen dabei mehrere gute Torchancen ungenutzt, während die Löwen ihre Gelegenheit konsequent nutzten.
Torhüter Dähne als Rückhalt der Löwen
Thomas Dähne avancierte mit herausragenden Paraden zum ersten Pokalhelden des Abends. Bereits in der 22. Minute zeigte er bei einem Schuss von Saller seine Qualitäten, nur sieben Minuten später rettete er bei der besten Jahn-Chance durch den frei stehenden Fein. Auch kurz nach der Pause bewahrte der Torwart seine Mannschaft mit einer Glanzparade vor dem Gegentor und hielt so den Weg bis zum Finaleinzug frei.
Haugens Wikinger-Moment entscheidet das Spiel
Der entscheidende Moment des Spiels kam in der 54. Minute, als Sigurd Haugen mit einer Einzelaktion aus dem Nichts den Siegtreffer erzielte. Der Norweger hatte bereits in der 5. Minute mit seinem Tempo für Gefahr gesorgt, als die Regensburger Abwehr nur mit vereinten Kräften zur Ecke klären konnte. Sein Tor in der zweiten Halbzeit machte ihn zum zweiten Pokalhelden des Abends und bescherte dem TSV 1860 den Finaleinzug.
Mannschaftsleistung mit Licht und Schatten
Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski zeigte eine durchwachsene Leistung. Während Raphael Schifferl anstelle des Junglöwen Fassmann in der Startelf stand und gewohnt aggressive Zweikämpfe führte, hatte Max Reinthalers Abwehrführung teils mehr Glück als Geschick. Siemen Voet zeigte sich sichtlich motiviert, die Duisburg-Delle im Pokal gutzumachen, mischte aber übermotivierte Aktionen mit brauchbarer Defensivarbeit.
Im Mittelfeld sorgte Thore Jacobsen mit seinem Zuspiel auf Haugen für die Torvorlage, während Philipp Maier bereits nach einer halben Stunde einen weiß-blauen Turban benötigte, der ihn auf den Pokalfight einschwor. Kevin Volland zeigte sich fleißig und arbeitete auch weit in der eigenen Defensive, während Stürmer Patrick Hobsch seine Startelfchance nicht nutzen konnte.
Regensburg verpasst eigene Chancen
Der SSV Jahn Regensburg ließ im Duell der beiden bayerischen Drittligisten selbst beste Torchancen ungenutzt. Trotz deutlicher Überlegenheit in einigen Spielphasen gelang es den Oberpfälzern nicht, den torhungrigen Thomas Dähne zu bezwingen. Die Mannschaft zeigte zwar Engagement, scheiterte aber an der Effizienz der Münchner und der starken Leistung des gegnerischen Torwarts.
Für Samuel Althaus und Florian Niederlechner kam der Einsatz zu spät, um noch in die Bewertung einfließen zu können. Der TSV 1860 München kann nun das Finale des Toto-Pokals anvisieren, während der SSV Jahn Regensburg trotz guter Leistung leer ausgeht.



