TSG Neustrelitz will englische Woche mit Sieg in Rathenow krönen
In einer intensiven Phase erlebt der Fußball-Oberligist TSG Neustrelitz eine echte Belastungsprobe. Nach einem 3:2-Heimsieg gegen Tennis Borussia Berlin und einem 1:1 im Nachholspiel bei Anker Wismar steht bereits das dritte Spiel innerhalb von nur sieben Tagen an. Am Freitagabend gastiert die Mannschaft von Trainer Thomas Franke beim Tabellen-13. Optik Rathenow im Stadion Vogelsang.
Franke warnt vor gefährlichem Gegner
„Da müssen wir auf der Hut sein“, betonte TSG-Coach Thomas Franke im Vorfeld der Partie. Die Brandenburger zeigten zuletzt mit einem 0:0 gegen Eintracht Mahlsdorf, dass sie durchaus Widerstand leisten können. Zum Vergleich: Neustrelitz unterlag den Berlinern mit 1:2. Dennoch hat sich Rathenow in den vergangenen Spielzeiten zu einer Art Lieblingsgegner der TSG entwickelt. Seit dem Abstieg der Brandenburger aus der Regionalliga Nordost 2022 gab es sieben Duelle – sechsmal siegte die Franke-Elf, einmal endete das Spiel unentschieden.
Erstes Spiel auf Naturrasen in diesem Jahr
Ein besonderer Faktor für die Neustrelitzer: Es ist das erste Spiel in diesem Jahr, das auf Naturrasen ausgetragen wird. Die drei vorherigen Partien gegen Mahlsdorf, TeBe und Wismar fanden allesamt auf Kunstrasen statt. „Das ist schon ein Faktor, der Körper der Spieler muss sich daran gewöhnen“, erklärte Franke. Der Trainer rechnet mit einer kompakten Defensive der Rathenower, die dann schnell umschalten will. „Die Stürmer haben ein brutales Tempo, wir müssen hellwach sein“, so seine Einschätzung.
Höfer rettete spät einen Punkt in Wismar
Zuletzt bewies die TSG in Wismar moralische Stärke. Erst in der 89. Minute erzielte Nick Höfer den 1:1-Ausgleichstreffer. Der 21-jährige Stürmer hatte sein Tor bereits nach dem Sieg gegen TeBe angekündigt: „Ich habe in der Vorsaison mein erstes Ligator für die TSG gegen Wismar geschossen. Ich habe ein gutes Gefühl gegen diesen Gegner.“ Nach einer Einzelleistung von Teamkollege Anrijs Tomass Kmetjuks vollendete Höfer dessen Vorlage. Trainer Franke analysierte: „Am Ende ist es mit dem späten Tor ein glücklicher Punkt. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, wären drei Zähler verdient gewesen.“
Kurze Regenerationsphase vor dem nächsten Duell
Das Spiel in Wismar verlief zunächst torlos, ehe die Hausherren in der 69. Minute durch Evgeni Pataman in Führung gingen. „Es war unser Fehler“, räumte der TSG-Trainer ein. Doch seine Mannschaft blieb ruhig, spielte konsequent weiter und wurde mit dem späten Ausgleich belohnt. Nach einer kurzen Regenerationsphase am Tag nach dem Punktspiel und einem Abschlusstraining am Donnerstag steht nun das Duell in Brandenburg an. Für die TSG Neustrelitz geht es darum, die anstrengende englische Woche mit einem positiven Ergebnis abzuschließen und die gute Bilanz gegen Optik Rathenow fortzusetzen.



