Gladbachs Top-Torjäger Tabakovic vor Abgang: Lille und Leeds buhlen um Bosnier
Tabakovic vor Gladbach-Abgang: Lille und Leeds im Rennen

Gladbachs Torjäger Tabakovic steht vor dem Abschied

Der Abgang zeichnet sich immer deutlicher ab: Haris Tabakovic (31) wird Borussia Mönchengladbach nach dieser Saison höchstwahrscheinlich verlassen. Der bosnische Nationalstürmer, der die Elf-Fohlen mit elf Toren und zwei Vorlagen in der Bundesliga sowie weiteren Treffern im DFB-Pokal maßgeblich unterstützt hat, steht vor einem Wechsel ins Ausland.

Lille sucht Giroud-Ersatz, Leeds zeigt Interesse

Besonders intensiv bemüht sich der französische Erstligist OSC Lille um eine Verpflichtung des Angreifers. Der Klub sucht einen adäquaten Nachfolger für die französische Legende Olivier Giroud (39), dessen Karriereende allmählich näher rückt. Tabakovic, der nach seiner Leihe bei Gladbach eigentlich noch einen Vertrag beim TSG 1899 Hoffenheim besitzt, könnte diese Lücke füllen.

Parallel dazu hat auch der englische Zweitligist Leeds United starkes Interesse bekundet. Unter der Führung von Ex-Gladbach-Trainer Daniel Falke (49) könnte der Stürmer eine Schlüsselrolle übernehmen. Die bosnischen Medien berichten bereits über konkrete Verhandlungen, besonders nach Tabakovics entscheidendem Tor im WM-Playoff-Finale gegen Italien, das Bosnien-Herzegowina die Teilnahme an der Weltmeisterschaft sicherte.

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Tabakovic irritiert über Gladbachs Schweigen

Der Spieler selbst zeigte sich zuletzt verwundert über die ausbleibende Kommunikation seitens Borussia Mönchengladbach. „Es gibt keine Gespräche, mehr ist dazu nicht zu sagen“, erklärte Tabakovic nüchtern. „Für mich zählt jetzt nur, in den letzten sechs Spielen alles für den Verein zu geben, und dann freue ich mich auf die WM.“ Eine öffentliche Enttäuschung wollte er nicht äußern, betonte jedoch seine professionelle Einstellung: „Das steht mir nicht zu. Ich bin ein Typ, der immer im Hier und Jetzt lebt und die Dinge positiv angeht.“

Gladbach verweist auf finanzielle Zwänge

Gladbachs Manager Rouven Schröder (50) begründete das fehlende Transfergespräche mit wirtschaftlichen Restriktionen. „Wir haben mit Tim Kleindienst, Shuto Machino und ab Sommer wieder Tomas Cvancara noch einige zentrale Angreifer auf der Payroll“, so Schröder. „Haris hat elf Tore in der Liga geschossen, fährt zur WM und jeder sucht doch zurzeit einen Mittelstürmer. Für uns ist aber klar, dass er hier einen Super-Job macht, auf dem Rasen und in der Kabine.“

Schröder betonte, dass Tabakovic bis zum Saisonende alles geben werde, um den Klassenerhalt der Borussia zu sichern. Dennoch scheint der Weg des erfolgreichen Stürmers vorgezeichnet: Nach der WM 2026 wird er Gladbach höchstwahrscheinlich den Rücken kehren und seine Karriere entweder in Frankreich oder England fortsetzen.

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