Spaniens Fußball-Nationaltrainer Luis de la Fuente hat am Tag des WM-Spiels gegen Saudi-Arabien gleich doppelten Grund zu feiern: Der 65-Jährige hat Geburtstag und erhofft sich vom Duell in Atlanta ein besonderes Geschenk. „Einen neuen Pullover“, scherzte de la Fuente mit einem Grinsen. „Das schönste Geschenk ist ein gutes Spiel ohne Verletzungen, das wir hoffentlich gewinnen.“
Druck nach schwachem Auftakt: Spanien muss gegen Saudi-Arabien liefern
Nach dem enttäuschenden 0:0 zum WM-Auftakt gegen den Außenseiter Kap Verde steht der Europameister unter Zugzwang. Am Sonntag um 18.00 Uhr (MagentaTV) trifft die Mannschaft in Atlanta auf Saudi-Arabien. „Wir haben das Match analysiert, um alle Zweifel auszuräumen“, erklärte de la Fuente. „Wir müssen gewinnen. Das ist alles. Aber wir sind nicht nervös, nicht ängstlich. Wir sind angeschlagen, aber das motiviert uns vielleicht.“
Lamine Yamal: Startelf-Einsatz wahrscheinlich
Beim Thema Lamine Yamal zeigte sich de la Fuente zunächst zurückhaltend, ließ dann aber durchblicken, dass der 18-jährige Hoffnungsträger womöglich von Beginn an spielen wird. „Er ist so weit, dass man ihn bremsen muss. Wir sehen den wahren Lamine Yamal, seine Finesse. Die Spielzeit ist nur eine Nummer, 55, 58, 63 – das werden wir sehen“, sagte der Coach.
Kritik aus der Heimat: De la Fuente lebt in einer Blase
Die Kritik aus Spanien am behäbigen Auftritt gegen Kap Verde will de la Fuente nicht gehört haben. „Wir leben in einer Blase, ich weiß nicht, was gesagt wird“, meinte der Europameister-Trainer. Er respektiere alle Meinungen, aber er sei nicht entmutigt. Das Spiel gegen Saudi-Arabien wird zeigen, ob Spanien die nötige Motivation und Spielfreude auf den Platz bringt.



