Darts-Profi Martin Schindler hat nach dem Einzug ins Viertelfinale der Team-Weltmeisterschaft eine deutliche Botschaft an seine Kritiker im Internet gerichtet. „Mich freut's sehr, den Idioten im Internet aufzuzeigen, dass man auch, wenn man in vermeintlich schlechten Phasen steckt, dass man auch trotzdem bis ins Viertelfinale eines World Cups kommen kann“, sagte die deutsche Nummer eins nach dem 8:6-Sieg gegen Tschechien im Achtelfinale.
Schindler überwindet schwierige Phase
Der 29-Jährige hat ein enttäuschendes erstes Halbjahr hinter sich, präsentiert sich bei der Team-WM in Frankfurt am Main jedoch in deutlich verbesserter Form. Gemeinsam mit Ricardo Pietreczko trifft Schindler am heutigen Nachmittag (16.15 Uhr) im Viertelfinale auf die Niederlande. Die Niederländer werden mit dem früheren Weltranglistenersten Michael van Gerwen und Vizeweltmeister Gian van Veen antreten. Am Abend finden in der Frankfurter Eissporthalle zudem die beiden Halbfinals und das Finale statt.
Herausforderung Niederlande
Für Schindler und Pietreczko stellen die Niederlande den ersten echten Gradmesser bei diesem Heim-Turnier dar. „Ich habe immer und immer wieder das Gefühl, es steckt noch einiges in mir, was ich selber noch gar nicht weiß, was ich rausholen kann“, äußerte Schindler optimistisch. Auch Pietreczko zeigt sich auf dem Weg zurück zu alter Form.
Pietreczko kämpft mit mentaler Blockade
Wie der Weltranglisten-19. Schindler steckte auch Pietreczko in den vergangenen Monaten in einem Formtief. Der 31-Jährige litt nach eigenen Angaben an Symptomen der sogenannten „Dartitis“ – einer mentalen Blockade, die bei Dartsspielern zu Problemen beim Abwurf des Pfeils führen kann. Auf die Frage, wie es sich anfühle, wieder sicher auf der Bühne zu stehen und Darts zu spielen, antwortete Pietreczko kurz und knapp: „Geil!“



