Wayne Rooney, der frühere englische Fußballstar und heutige TV-Experte, wird sein ungewöhnliches Versprechen einlösen und den Hudson River in New York hinunterrudern. Grund dafür ist der sensationelle Einzug Norwegens ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Der 40-Jährige hatte nach Norwegens 2:1-Sieg im Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste in seiner Rolle als BBC-Experte scherzhaft gesagt: „Wenn Norwegen ins Viertelfinale kommt, werde ich in den Mersey steigen und ihn hinab rudern.“
Norwegen besiegt Brasilien – Rooney reagiert
Nachdem die Skandinavier auch im Achtelfinale gegen Brasilien mit 2:1 gewannen und sich damit erstmals in ihrer Geschichte für ein WM-Viertelfinale qualifizierten, konfrontierte BBC-Moderatorin Gabby Logan Rooney mit seiner Aussage. Der Ex-Profi reagierte zunächst lachend mit „War ich das?“, stellte dann aber klar: „Ich stehe zu meinem Wort.“ Statt des Mersey-Flusses im Nordwesten Englands schlug Rooney jedoch den Hudson River in New York vor, da er und seine Kollegen dort viel zu tun hätten. Er forderte die BBC auf, die Aktion zu organisieren.
Micah Richards und Joe Hart machen mit
Rooney nahm auch seinen Experten-Kollegen Micah Richards, ehemaliger Verteidiger von Manchester City, in die Pflicht. Richards willigte nach kurzem Zögern ein: „Ich werde das mit dir machen, Wayne.“ Auch Englands früherer Nationaltorwart Joe Hart, der ebenfalls in der Runde saß, erklärte sich bereit, Teil der Ruder-Crew zu werden. Wann die Aktion stattfinden soll, ist noch offen.
Norwegens Ruder-Ritual als Inspiration
Das Ruder-Ritual, das die norwegischen Fans vor und während der WM populär gemacht haben, diente als Inspiration für Rooneys Versprechen. Norwegens Trainer Stale Solbakken sagte vor dem Brasilien-Spiel: „Das Rudern ist ein Markenzeichen der norwegischen Fans geworden. Es gehört zu dieser WM. Andere Nationen machen es jetzt auch. Es ist etwas, woran man sich nach dem Turnier erinnern wird.“ Norwegen trifft im Viertelfinale am Samstag (23 Uhr MESZ) in Miami auf England.



