Die Saisonvorbereitung von Union Berlin hat begonnen, doch eine der zentralen Figuren fehlte am Mittwochvormittag auf dem Platz. Frederik Rönnow (33), der erfahrene Torhüter und Publikumsliebling, musste aufgrund einer Adduktorenverletzung passen. Während seine Teamkollegen unter der Leitung des neuen Trainers Mauro Lustrinelli (50) das erste Mannschaftstraining absolvierten, arbeitete Rönnow drinnen an seiner Rehabilitation.
Individuelles Programm mit neuem Torwarttrainer
Für die Torhüter der Eisernen war der Tag gleich doppelt besonders: Es war nicht nur der erste Trainingstag unter Lustrinelli, sondern auch die erste Einheit mit dem neuen Torwarttrainer Marcel Höttecke (39). Rönnow absolvierte mit Höttecke zunächst eine individuelle Einheit auf dem Platz, nachdem seine Teamkollegen das gemeinsame Training beendet hatten. Lustrinelli äußerte sich zu Rönnows Zustand: „Freddy braucht noch etwas Zeit, aber ich weiß nicht wie lange.“ Der Trainer betonte jedoch, dass der Torhüter auf einem guten Weg der Besserung sei.
Erste Testspiele am Wochenende
Am Wochenende stehen die ersten Testspiele auf dem Programm: Am Samstag um 15.30 Uhr geht es gegen Optik Rathenow, am Sonntag zur gleichen Zeit gegen Grün-Weiß Lübben. In diesen Partien werden voraussichtlich Matheo Raab (27) und Carl Klaus (32) das Tor hüten. Beide hatten Rönnow bereits in der vergangenen Saison vertreten – Klaus kam zum Einsatz, weil auch Raab aufgrund einer Handverletzung ausfiel. Die Hierarchie im Tor bleibt damit vorerst spannend.
U19-Talent trainiert mit den Profis
Eine besondere Gelegenheit erhielt am Mittwoch zudem U19-Torhüter Fritz Gagzow (17). Der junge Keeper, dessen Vertrag bei Union im Mai langfristig verlängert wurde, durfte erstmals Profi-Trainingsluft schnuppern. Dies unterstreicht die Nachwuchsförderung des Vereins, der auch in der kommenden Saison auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent setzt. Ob Rönnow rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit wird, bleibt abzuwarten. Die Fans hoffen auf eine schnelle Rückkehr ihrer Nummer eins.



