Ole Werner: RB Leipzig vor frühem Europa-Ziel – Champions League im Visier
RB Leipzig vor frühem Europa-Ziel – Werner will Champions League

Ole Werner: RB Leipzig vor frühem Europa-Ziel – Champions League im Visier

Bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von RB Leipzig im Juli 2025 verkündete Ole Werner (37) ein klares Ziel: „Wir wollen uns wieder für das internationale Geschäft qualifizieren“. Diese Ansage kam nach einer enttäuschenden Saison, die viele als Schrott-Saison bezeichneten, wenig überraschend. Dass die Umsetzung dieses ambitionierten Plans jedoch so schnell Realität werden könnte, damit hatten nur wenige gerechnet.

Conference League bereits in Reichweite

Nach 28 Bundesligaspielen unter Werners Regie feierte Leipzig bisher 16 Siege. Ein weiterer Erfolg am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach könnte bereits die vorzeitige Qualifikation für die Conference League bedeuten – vorausgesetzt, der Verfolger Eintracht Frankfurt verliert zeitgleich gegen den VfL Wolfsburg. Damit wäre das erste Werner-Ziel schneller erreicht als erwartet.

Doch der junge Trainer gibt sich damit nicht zufrieden. „Je schneller wir das europäische Geschäft erreichen, umso eher ist die Chance da, auch die Champions League zu spielen“, betont Werner gegenüber BILD. Und fügt entschlossen hinzu: „Wenn du auf Platz drei stehst und noch sechs Spiele hast, wirst du dich über Platz fünf am Ende nicht freuen, das ist klar.“

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Champions League als Hauptziel

Mittlerweile hat sich für Werner und sein Team die Champions League als primäres Ziel etabliert. Für diese ambitionierte Mission ist jeder Punktverlust tabu – auch gegen die Borussia. „Es wird ein hartes Stück Arbeit, dazubleiben. Mit den Mannschaften, die dort kämpfen, wird es bis zum 34. Spieltag gehen“, analysiert der Trainer die angespannte Ausgangslage.

Ein gutes Omen für Leipzig: In der Red Bull Arena blieb der Club bei neun bisherigen Duellen gegen Gladbach stets ungeschlagen (fünf Siege). Allerdings zeigte das hart umkämpfte 0:0 in der Hinrunde, dass die Partie kein Spaziergang werden wird. Besonders bedenklich: Bei den letzten drei Aufeinandertreffen blieben die Sachsen ohne eigenen Treffer.

Personelle Herausforderungen

Werner betont deshalb die Notwendigkeit einer Topleistung: „Gladbach ist eine Mannschaft, die nach wie vor in den Rückspiegel schaut, aber auch immer für einen Sieg infrage kommt.“ Die Leipziger müssen dabei auf Innenverteidiger Castello Lukeba (23) verzichten, der sich in Bremen eine Adduktorenverletzung zuzog.

Dieser herbe Verlust wird voraussichtlich durch Nicolas Seiwald (24) aufgefangen, der aus dem Mittelfeld in die Abwehr rückt. Seine bisherige Position dürfte der junge Ezechiel Banzuzi (21) übernehmen. Damit steht Leipzig vor einer taktischen Umstellung, die im entscheidenden Moment funktionieren muss.

Die Entwicklung unter Ole Werner zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich eine Mannschaft erneuern kann. Von der Schrott-Saison zur europäischen Qualifikation in nur einer Spielzeit – dieser Weg könnte am Samstag einen wichtigen Meilenstein erreichen. Doch für Werner und sein Team ist klar: Die Conference League wäre nur ein Zwischenziel auf dem Weg zurück in die Champions League.

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