Union-Star Rani Khedira wechselt zu Tunesien: WM-Traum rückt näher
Rani Khedira wechselt zu Tunesiens Nationalmannschaft

Offizieller Wechsel: Union-Star Rani Khedira spielt künftig für Tunesien

Es ist vollbracht! Der 32-jährige Fußballprofi Rani Khedira wird künftig für die tunesische Nationalmannschaft auflaufen. Der Verband hat den Wechsel des Union-Stars offiziell bestätigt – und damit rückt der WM-Traum des Mittelfeldspielers in greifbare Nähe.

Von Ablehnung zur Zustimmung: Khediras Wegwechsel

Vor acht Jahren hatte Khedira eine Anfrage aus Tunesien für die WM in Russland noch abgelehnt. Damals begründete der gebürtige Stuttgarter seine Entscheidung mit seiner deutschen Sozialisation:

  • In Deutschland geboren und aufgewachsen
  • Deutsch als Muttersprache und Kommunikationsbasis
  • Zu wenig Zeit für Mannschaftsbindung vor der WM 2018

Jetzt hat sich der Bruder von Weltmeister Sami Khedira umentschieden. Die veränderten Rahmenbedingungen machen den Wechsel möglich:

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  1. Training und Ansprachen erfolgen auf Englisch
  2. Deutscher Co-Trainer Michael Hefele ermöglicht deutsche Kommunikation
  3. Zeitliche Planung ermöglicht bessere Integration

Offizielle Bestätigung und nächste Schritte

Nach der offiziellen FIFA-Genehmigung steht dem Wechsel nichts mehr im Weg. Der tunesische Verband verkündete die Freigabe in einem symbolträchtigen Instagram-Post, der Khedira im Gladiatoren-Outfit mit Adler auf der Schulter zeigt – eine klare Willkommensbotschaft an den neuen „Adler von Karthago“.

Bereits in den vergangenen Wochen gab es Berichte über ein Treffen mit Nationaltrainer Sabri Lamouchi und Co-Trainer Hefele. Die erste Einladung zur Nationalmannschaft soll bereits im März erfolgen. Für Khedira bedeutet dies: Statt Sommerpause mit Union Berlin könnte die WM-Teilnahme mit Tunesien auf dem Programm stehen.

Dieser Schritt eröffnet für beide Seiten neue Perspektiven: Tunesien gewinnt einen erfahrenen Bundesliga-Profi, während Khedira die Chance auf die größte Bühne des Weltfußballs erhält. Ein Wechsel, der nicht nur sportlich, sondern auch persönlich bedeutsam ist für den 32-Jährigen, der nun seine internationale Karriere in den Farben Tunesiens beginnen wird.

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