Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat Torwart Luca Zidane nach dessen schwachem Auftritt gegen Argentinien demonstrativ den Rücken gestärkt. Der Sohn der Fußball-Legende Zinédine Zidane war nach dem 0:3 zum WM-Auftakt, bei dem Lionel Messi drei Tore erzielte, in die Kritik geraten. „Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin sehr überzeugt von seinen Fähigkeiten“, sagte der 62-jährige Coach am Samstag.
Petkovic ignoriert Social Media
Auf die Frage, ob er die Kritik an Zidane wahrgenommen habe, reagierte Petkovic gelassen. „Ich lese nichts. Ich habe keine Social-Media-Accounts“, erklärte er. Damit stellte er klar, dass ihn externe Diskussionen nicht beeinflussen. Der Druck auf den Keeper war nach dem deutlichen Auftakt gegen den Turnierfavoriten Argentinien spürbar gewachsen. Petkovic betonte jedoch, dass er weiterhin voll auf Zidane setze.
Nächstes Spiel gegen Jordanien
Am Dienstag (05.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) trifft Algerien auf Jordanien, das ebenfalls noch ohne Punkt ist. Vor dieser Partie gibt es Unsicherheit um Stürmer Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg. Gerüchte über einen möglichen Ausfall des Angreifers wollte Petkovic nicht bestätigen: „Ich kann das noch nicht bestätigen. Wir haben immer noch eine Trainingseinheit und ich kann dazu erst morgen etwas sagen.“ Die Partie gegen Jordanien ist für Algerien richtungsweisend, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren.



