Rente mit 70 kommt: Ab 2032 steigt das Renteneintrittsalter
Rente mit 70 kommt: Ab 2032 steigt Renteneintrittsalter

Die Rente mit 70 rückt näher: Die Expertenkommission der Bundesregierung wird am Dienstag ihren lang erwarteten Renten-Reformplan vorlegen. Wie BILD bereits erfahren hat, sieht der Plan vor, das Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2032 an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Das bedeutet: Wer künftig in Rente geht, muss länger arbeiten – die Rente mit 70 wird Realität.

Was der Reformplan vorsieht

Der Vorschlag der Kommission ist als großer Wurf angelegt. Kern ist die automatische Anpassung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung. Steigt die Lebenserwartung um ein Jahr, erhöht sich auch das Renteneintrittsalter entsprechend. Dieses Modell soll ab 2032 schrittweise eingeführt werden. BILD hat bereits vorab über die Pläne berichtet und bietet einen speziellen Rechner an, mit dem jeder selbst berechnen kann, wann er voraussichtlich abschlagsfrei in Rente gehen kann.

Hintergrund und Reaktionen

Die Rentenkommission wurde von der Bundesregierung eingesetzt, um Lösungen für die langfristige Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung zu erarbeiten. Angesichts der alternden Gesellschaft und des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung sehen Experten die Anhebung des Renteneintrittsalters als unausweichlich an. „Ohne eine Anpassung an die Lebenserwartung wird das Rentensystem kollabieren“, zitiert BILD einen nicht namentlich genannten Kommissionsexperten. Die genauen Details des Reformplans werden am Dienstag erwartet. Kritiker warnen vor sozialen Härten für Menschen in körperlich anstrengenden Berufen.

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Was bedeutet das für die Bürger?

Mit dem BILD-Rechner können Interessierte bereits jetzt ermitteln, wie sich die geplante Reform auf ihr persönliches Renteneintrittsalter auswirkt. Der Rechner berücksichtigt das Geburtsjahr und die voraussichtliche Lebenserwartung. Nach aktuellen Berechnungen könnte die Regelaltersgrenze für heute 30-Jährige bei etwa 70 Jahren liegen. Die genauen Stufen und Übergangsfristen werden im Reformplan festgelegt. Die Bundesregierung will mit der Reform die Rentenbeiträge stabil halten und die Generationengerechtigkeit verbessern.

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