Penkuner SV Rot-Weiß erkämpft sich knappen Heimsieg in der Landesklasse
In einem spannenden Nachholspiel des 13. Spieltags in der Fußball-Landesklasse Staffel II hat der Penkuner SV Rot-Weiß einen knappen 3:2-Sieg gegen Aufsteiger Burg Stargard errungen. Vor etwa 100 Zuschauern zeigten die Vorpommern zunächst eine überragende Leistung, ließen im weiteren Verlauf aber stark nach und mussten am Ende um den Erfolg zittern.
Blitzstart mit drei frühen Treffern
Die Penkuner starteten furios in die Begegnung und erzielten innerhalb der ersten fünfzehn Minuten drei Tore. Konrad Data brachte seine Mannschaft in der 5. Minute in Führung, gefolgt von Friedrich Müller in der 12. Minute und Grzegorz Roman Grzywa in der 14. Minute. Diese frühe Dreifachführung ließ die Schützlinge von Trainer Kevin Franke zunächst dominant erscheinen, doch die Gäste aus Burg Stargard fanden allmählich ins Spiel und kamen noch vor der Halbzeit zu vielversprechenden Torchancen.
Leistungsabfall und nervöse Schlussphase
Nach der starken Anfangsphase verlor der Penkuner SV Rot-Weiß zunehmend an Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Mannschaft zog sich immer weiter in die eigene Hälfte zurück und zeigte im zweiten Durchgang deutliche Schwächen in Spritzigkeit und Schnelligkeit. Burg Stargard nutzte diese Phase der Unsicherheit und erzielte durch Veit Walter in der 54. Minute und Hannes Butt in der 63. Minute zwei Anschlusstreffer. Nur dank einiger Glücksmomente und der soliden Leistung von Torwart Marcin Miroslaw Cieslinski konnten die Penkuner den knappen Vorsprung über die Zeit retten.
Harte Worte des Trainers trotz dreier Punkte
Trotz des wichtigen Siegs und dem damit verbundenen Sprung auf 30 Punkte und Platz acht in der Tabelle äußerte sich Penkuns Trainer Kevin Franke kritisch über die Leistung seiner Mannschaft. „Es war ein super Start mit drei Toren. Danach waren wir nicht mehr in der Lage, uns weitere klare Chancen zu erarbeiten. In der Folge war es ein desolater Auftritt meiner Mannschaft und für mich die schwächste Saisonleistung. Zumindest einen Punkt hätten sich die Stargarder heute verdient“, analysierte der Coach nach dem Spiel. Diese Einschätzung unterstreicht die gemischten Gefühle im Lager des Penkuner SV Rot-Weiß nach diesem aufreibenden Spiel.
Aufstellung und taktische Anpassungen
Die Penkuner traten in folgender Formation an: Cieslinski im Tor, die Abwehr mit Krzywicki, Sternberg, Rodenhagen (ab der 72. Minute ersetzt durch Ehrke) und Nawrocki (ab der 58. Minute ersetzt durch Tews). Im Mittelfeld agierten Grzywa, Data und W. Wroblewski (ab der 46. Minute ersetzt durch Wasilka), während Müller (ab der 90.+3 Minute ersetzt durch Schumann), Lüdke und Czerwonka die Offensive bildeten. Diese personellen Wechsel konnten den Leistungsabfall jedoch nicht vollständig kompensieren, was die Nervosität in den Schlussminuten verstärkte.



