Norwegen feiert WM-Erfolg: Haaland schießt Brasilien aus dem Turnier
Norwegen feiert WM-Erfolg: Haaland wirft Brasilien raus

Norwegens Fußballnationalmannschaft hat mit einem 2:0-Sieg gegen Brasilien erstmals in der Geschichte das WM-Viertelfinale erreicht. Der Starstürmer Erling Haaland erzielte beide Tore und schrieb damit Sportgeschichte. Die Presse in Norwegen und international feiert den Erfolg als „Erdbeben“ und „größte Sportleistung aller Zeiten“.

Norwegische Medien feiern historischen Sieg

Der norwegische Rundfunk NRK titelte: „Erling Haaland hat Norwegen in den Himmel geschickt.“ Die Zeitung „VG“ hob die Leistung von Torwart Örjan Nyland hervor: „Örjan Nyland stand wie eine lebende Mauer, bevor Erling Braut Haaland norwegische Sportgeschichte schrieb. Norwegen hat es noch nie ins Viertelfinale geschafft. Aber Norwegen hatte noch nie Erling Braut Haaland.“ Die Tageszeitung „Dagbladet“ sprach von einem „Erdbeben“ und erklärte: „Norwegen hat Brasilien aus der Weltmeisterschaft geworfen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir haben die Supermacht aus der Weltmeisterschaft geworfen. Das ist die größte norwegische Sportleistung aller Zeiten.“ „Aftenposten“ jubelte: „HALLELUJA. Historischer WM-Abend. Wir haben Brasilien besiegt. Das norwegische Fußballabenteuer erreicht ungeahnte Höhen und die ganze Welt fiebert mit.“

Brasilianische Presse trauert und lobt Haaland

In Brasilien herrscht Enttäuschung. GloboEsporte schrieb: „Haaland tobt sich nach Herzenslust aus, Brasilien scheidet gegen Norwegen aus.“ „Lance“ kommentierte: „Brasilien wird Zeuge des Vorbeizugs des Kometen Haaland und scheidet im Achtelfinale aus.“ „O Globo“ fragte: „Ist das Hexa? Brasilien ist zum sechsten Mal in Folge bei einer WM ausgeschieden.“ Die „Folha de São Paulo“ bemerkte: „Norweger rudern, triumphieren und schicken Brasilien bei der WM an den Strand.“ „Zero Hora“ analysierte: „Schon wieder! Der Film wiederholt sich seit 2006. Einen Elfmeter verschossen, eine Riesenchance frei vor dem Torhüter vergeben und wieder einmal eine WM verloren.“

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Internationale Stimmen: „Cyborg“ und „König Erling“

Die englische Presse zeigte sich beeindruckt. „The Guardian“ schrieb: „Haalands später Doppelpack schockt Brasilien und schickt Norwegen ins WM-Viertelfinale.“ „The Sun“ titelte: „All Haal King Erling. Erling Haaland gewann die Schlacht, Norwegen gewann den Krieg und das Wikingerschiff rudert ins Viertelfinale.“ In Spanien bezeichnete „Marca“ Haaland als „Cyborg, der Brasilien vernichtet“. „AS“ ergänzte: „Haaland frisst Brasilien auf. Es sind bereits sieben Tore, die er bei seiner ersten Weltmeisterschaft erzielt hat. Tödlich. Unmenschlich. Der 'Cyborg', vor dem die ganze Welt Angst hat.“ „Sport“ schrieb: „Göttergleich! Historisch! Haaland erzielt einen Doppelpack und Norwegen wirft Brasilien raus.“

Italienische und US-Medien loben Teamleistung

Die „Gazzetta dello Sport“ aus Italien urteilte: „Haaland ist größer als Brasilien. Zwei großartige Tore bestrafen eine glanzlose Seleção, Ancelotti wird nach Hause geschickt. Vor vielen Jahren hätte Norwegens Ausscheiden gegen Brasilien das Ende der Welt bedeuten können, doch die WM hat sich komplett verändert. Nicht einmal Ancelotti konnte ein Wunder vollbringen, und das will bei dem erfolgreichsten Trainer aller Zeiten schon etwas heißen.“ „Corriere dello Sport“ schrieb: „Norwegens Traum wurde in East Rutherford wahr: Haalands Doppelpack besiegelte Brasiliens Niederlage.“ Tuttosport ergänzte: „Erling-Show. Haaland erzielt einen legendären Doppelpack, Nyland wird zum Helden. Ancelottis Brasilien scheidet aus.“ Die US-Sportseite „The Athletic“ analysierte: „Was für eine Leistung Norwegens bei ihrer ersten Weltmeisterschaft seit 1998! Mit Haaland an der Spitze und Nyland, der am anderen Ende des Feldes Heldentaten vollbringt, haben sie eine echte Chance, jeden zu schlagen.“

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Haaland selbst bleibt gelassen

Erling Haaland selbst zeigte sich trotz des historischen Erfolgs bescheiden. „Das ist das größte Spiel in der norwegischen Fußballgeschichte. Ich hoffe, wir haben viele Jugendliche inspiriert“, sagte der 25-Jährige nach dem Spiel. „Ich habe gewusst, dass ich meine Chancen bekomme und geduldig darauf gewartet.“ Er räumte ein, dass es bei dieser WM bereits einige Höhepunkte gegeben habe. „Das war heute ein weiterer Höhepunkt. Wenn ich eine oder zwei Chancen habe, dann treffe ich meistens. Das ist einfach das, was ich mache.“