Nagelsmann bremst Euphorie nach Sieg gegen Elfenbeinküste
Nagelsmann bremst Euphorie: Nicht von Weltspitze sprechen

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem 2:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste die Euphorie gebremst. Im Interview bei MagentaTV antwortete der 38-Jährige auf die Frage von Moderatorin Laura Wontorra, ob die Ivorer ein Maßstab für die Weltspitze seien, deutlich: „Wir brauchen jetzt nicht von Weltspitze sprechen. Vor drei Wochen war noch alles in Schutt und Asche. Nächster Step jetzt ist Ecuador, das Spiel gewinnen und die Aufgaben abarbeiten, die vor uns liegen. Alles andere ist nicht unser Einflussbereich.“

Erster K.o.-Runden-Einzug seit 2014

Durch den Sieg im zweiten Gruppenspiel qualifizierte sich Deutschland erstmals seit der WM 2014 wieder für die K.o.-Runde. Die Mannschaft drehte dabei einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg. Nagelsmann betonte die Bedeutung des Erfolgs, warnte jedoch vor überhöhten Erwartungen: „Vor drei Wochen war noch alles in Schutt und Asche“, erinnerte er an die schwierige Phase vor der WM.

Nächstes Spiel gegen Ecuador

Am kommenden Donnerstag (22 Uhr, ARD, MagentaTV und im Live-Ticker auf bild.de) trifft die Nagelsmann-Elf auf Ecuador. Mit einem Sieg würde Deutschland erstmals seit dem Sommermärchen 2006 wieder alle drei Gruppenspiele gewinnen. Nagelsmann stellte klar: „Nächster Step jetzt ist Ecuador, das Spiel gewinnen und die Aufgaben abarbeiten, die vor uns liegen.“

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Nagelsmanns ungewohnte Schärfe

Der sonst eher ruhige Bundestrainer zeigte sich im Interview ungewohnt scharf. Auf die Frage nach der Weltspitze reagierte er schnippisch und bremste die Euphorie deutlich. „Alles andere ist nicht unser Einflussbereich“, stellte er klar und verwies auf die anstehenden Herausforderungen.

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