Mexikos Fußballverband setzt auf Kontinuität: Márquez als designierter Nachfolger
Der mexikanische Fußballverband hat seine langfristige Planung bestätigt und setzt auf einen bekannten Namen für die Zukunft. Rafael Márquez, der legendäre ehemalige Nationalmannschaftskapitän und aktuelle Co-Trainer, wird nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zum Cheftrainer der mexikanischen Auswahl befördert.
Vertrag bereits unterzeichnet – WM 2030 als großes Ziel
Teamdirektor Duilio Davino gab gegenüber Fox Sports bekannt, dass der Vertrag mit dem 47-Jährigen bereits unterschrieben ist. „Seine Ernennung erfolgt wie geplant nach dem Heimturnier“, so Davino. Die klare Mission für Márquez lautet, Mexiko zur Weltmeisterschaft 2030 zu führen und dort erfolgreich zu repräsentieren.
Doch zunächst hat der ehemalige Innenverteidiger noch eine andere wichtige Aufgabe. Bei der WM 2026, die neben den USA und Kanada auch in Mexiko stattfindet, wird Márquez weiterhin als Assistent von Cheftrainer Javier Aguirre fungieren. Diese Doppelrolle wurde bereits vor zwei Jahren geplant, als Aguirre das Traineramt übernahm und Márquez als sein designierter Nachfolger an die Seite gestellt wurde.
Erfahrene Führung für das Heimturnier
Aguirre bringt umfangreiche WM-Erfahrung mit, nachdem er Mexiko bereits bei den Turnieren 2002 und 2010 zum Achtelfinale geführt hatte. Bei der WM 2026 bestreitet die mexikanische Mannschaft am 11. Juni das prestigeträchtige Eröffnungsspiel gegen Südafrika im berühmten Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Die weiteren Gegner in der Gruppe A sind Tschechien und Südkorea.
Glanzvolle Karriere als Spieler und Trainer
Rafael Márquez kann auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken:
- Gewinn der Champions League 2006 und 2009 mit dem FC Barcelona
- Vierfacher spanischer Meister mit dem FC Barcelona
- Französischer Meister 2000 mit AS Monaco
- Confederations-Cup-Sieger 1999 mit Mexiko
- Copa-América-Finalist 2001
- Fünf WM-Teilnahmen von 2002 bis 2018
Nach seinem Karriereende 2018 begann Márquez seine Trainerlaufbahn und sammelte erste Erfahrungen als Leiter der zweiten Mannschaft des FC Barcelona. Diese Stationen bereiteten ihn optimal auf seine neue Rolle als Nationaltrainer vor.
Der mexikanische Fußballverband demonstriert mit dieser Personalie Planungssicherheit und Vertrauen in einen Mann, der das Land sowohl als Spieler als auch nun als Trainer repräsentieren wird. Die Übergabe des Traineramts erfolgt reibungslos und nach einem klaren Zeitplan, der die mexikanische Nationalmannschaft für die kommenden Jahre aufstellen soll.



