Matthäus-Rat an Nagelsmann: „Das wäre Manns genug!“
Matthäus-Rat an Nagelsmann: „Das wäre Manns genug!“

Lothar Matthäus hat sich mit einem eindringlichen Rat an den gescheiterten Bundestrainer Julian Nagelsmann gewandt. In einem Video, das am 2. Juli 2026 veröffentlicht wurde, fordert der Rekordnationalspieler Nagelsmann auf, nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 2026 die nötigen Konsequenzen zu ziehen. „Das wäre Manns genug!“, so Matthäus wörtlich.

Matthäus' klare Ansage an Nagelsmann

Der 65-jährige Matthäus, der selbst eine glanzvolle Karriere als Spieler und Trainer hinter sich hat, äußerte sich in einem Interview zu den jüngsten Ereignissen. Nagelsmann war mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko bereits in der Gruppenphase gescheitert. Matthäus betonte, dass ein Trainer in dieser Situation die Verantwortung übernehmen müsse. „Es geht nicht darum, Ausreden zu suchen. Julian muss jetzt zeigen, dass er ein echter Führungsspieler ist“, sagte Matthäus.

Die Hintergründe des Scheiterns

Die DFB-Elf hatte bei der WM 2026 enttäuscht und war nach nur zwei Spielen ausgeschieden. Kritiker werfen Nagelsmann vor, die Mannschaft nicht richtig eingestellt und taktische Fehler gemacht zu haben. Matthäus, der die Entwicklung genau verfolgt hat, sieht ebenfalls Versäumnisse: „Die Mannschaft hatte Potenzial, aber es hat an der nötigen Abstimmung gefehlt. Julian muss sich fragen, ob er alles richtig gemacht hat.“

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Ein Appell zur Größe

Matthäus appellierte an Nagelsmanns Charakter: „Manns genug zu sein bedeutet, Fehler einzugestehen und daraus zu lernen. Das erwarte ich von einem Bundestrainer. Julian sollte jetzt nicht auf die Schuldigen zeigen, sondern in den Spiegel schauen.“ Der ehemalige Bayern-Trainer Nagelsmann steht nun vor der Entscheidung, ob er weitermacht oder den Weg für einen Neuanfang freimacht.

Reaktionen aus dem DFB-Umfeld

Im DFB-Umfeld wird bereits über einen möglichen Nachfolger spekuliert. Namen wie Jürgen Klopp oder Hansi Flick werden genannt. Matthäus selbst hält sich mit konkreten Vorschlägen zurück, betont aber: „Der DFB braucht jetzt eine klare Linie. Ob mit oder ohne Julian – die Weichen müssen neu gestellt werden.“

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