Katar-Spieler Madibo nach Beinbruch gegen Kanada fünf Spiele gesperrt
Madibo nach Beinbruch gegen Kanada fünf Spiele gesperrt

Der katarische Nationalspieler Assim Madibo ist nach seinem brutalen Tritt gegen Kanadas Ismael Koné für fünf Länderspiele gesperrt worden. Dies teilte der Weltverband FIFA am Montag mit. Die Sperre gilt für alle künftigen Länderspiele Katars, auch nach der Weltmeisterschaft.

Schwere Verletzung und Rote Karte

Madibo hatte am vergangenen Freitag im WM-Vorrundenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada nach einem rücksichtslosen Einsteigen die Rote Karte gesehen. Kanada gewann die Partie mit 6:0. Bei dem Foul brach sich Koné das Bein und fällt nach Angaben des kanadischen Verbandes für mehrere Monate aus. Der 21-jährige Mittelfeldspieler war bereits operiert worden und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

FIFA-Sperre mit Signalwirkung

Die FIFA betonte, dass die Sperre von fünf Spielen eine klare Botschaft gegen überhartes Einsteigen sei. „Solche Aktionen haben keinen Platz auf dem Spielfeld“, sagte ein FIFA-Sprecher. Madibo selbst zeigte sich nach der Partie reumütig und entschuldigte sich bei Koné und der kanadischen Mannschaft. „Es tut mir unendlich leid. Ich wollte ihn nicht verletzen“, zitierte ihn die katarische Zeitung Al-Watan.

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Die Sperre bedeutet, dass Madibo für die verbleibenden WM-Spiele Katars sowie für die folgenden Länderspiele nicht zur Verfügung steht. Katar ist als Gastgeber bereits in der Vorrunde ausgeschieden, doch die Sperre gilt auch für Freundschaftsspiele und Qualifikationspartien. Kanada hingegen steht im Achtelfinale und muss auf Koné verzichten.

Der Vorfall hatte international für Empörung gesorgt. Der kanadische Verband forderte eine harte Bestrafung. „Wir sind froh, dass die FIFA schnell und angemessen reagiert hat“, sagte ein Verbandssprecher. Koné selbst äußerte sich via Instagram: „Ich werde stärker zurückkommen. Danke für die Unterstützung.“

Die FIFA-Sperre ist die höchste, die bei einer WM für ein Foul ausgesprochen wurde. Sie unterstreicht die Null-Toleranz-Politik des Weltverbandes gegenüber schweren Fouls. Bereits in der Vergangenheit gab es ähnliche Strafen, etwa bei der WM 2018, als ein Spieler für vier Spiele gesperrt wurde.

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